Die erste Ausgabe vom Buch der Lieder erschien 1927. Im Grunde war es eine Sammlung aller Arbeiten, die zwischen 1816 und 1827 entstanden, so daß Heine in einem Brief an Moser schreiben konnte: »Das Buch der Lieder ist nichts als eine Gesamtausgabe meiner bekannten Gedichte«.
Heine war ein rastloser und heimatloser Dichter, ein Jude unter Deutschen, ein Deutscher in Paris, ein Rebell unter dem Bürgertum und immer, wie seine berühmten Doppelgänger-Gedichte zeigen, ein Mensch, der in sich selbst gespalten ist. Diese Auswahl bietet eine Einführung in Heines Werk.
Es war zur lieben Weihnachtszeit ... da trug sich etwas Wunderbares zu. Denn es fanden sich weltbekannte Autoren und herausragende Sprecher zusammen, uns zum Christfest zu geleiten. Ob in Arthur Schnitzlers knisterndem Miniaturstück Weihnachtseinkäufe oder in der romantischen Erzählung Der Schneesturm von Alexander Puschkin, stets erfreuen uns Anna Thalbach und Heikko Deutschmann mit Charme, Feingefühl und Wortwitz. Der Kalender wurde von Silke Leffler gestaltet, deren individueller Stil unverwechselbar ist. Jeden Tag wartet hinter dem Törchen ein kleines Kunstwerk, während dazu ein Gedicht oder eine Erzählung erklingt. Jeder Tag wird so zu einer ganz eigenen Überraschung. Autoren: Andersen, Chesterton, Dickens, Fontane, Gorki, Heine, Morgenstern, Thoma, Tucholsky u.v.a.