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Martina Staats

    Gegen Mauern
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    • Gegen Mauern

      Richard Trampenau

      • 36 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Wie überlebt man 12 Jahre in nationalsozialistischer Haft? Richard Trampenau wurde als Kommunist im Juli 1933 vom Sondergericht Hannover zum Tode verurteilt. Später wurde das Urteil in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Nach seiner Befreiung am 11. April 1945 kämpfte er jahrzehntelang um die Anerkennung des erlittenen Unrechts und eine angemessene Entschädigung. Auch das Leben seiner Tochter Bea wurde von diesem Kampf beeinflusst. Die Biografie steht stellvertretend für die vielen, vielen weiteren Justizopfer im Nationalsozialismus. Bis heute sind auch die Leben der Angehörigen von den Urteilen und der Haftzeit geprägt. Im Rahmen des Projektes „2x (Un)Recht?“ wurden verschiedene Biografien von im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftierten oder hingerichteten NS-Verfolgten recherchiert. Gemeinsam mit dem Illustrator Jörn Jakob Peper entstand daraus eine Reihe von Graphic Novel Booklets, in der die Geschichten der Verfolgten und ihrer Angehörigen anschaulich erzählt werden. Es geht dabei um Gerechtigkeit und Respekt. Es geht darum, wie wir heute leben.

      Gegen Mauern2026
    • Gegen Mauern

      Ernst Harloff

      • 40 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Kein „gruseliger Kriegsverbrecher“. Der Hamburger Eisenbahner Ernst Harloff wurde 1943 wegen vielfachen Diebstahls aus Paketen zum Tode verurteilt. Er wurde im Strafgefängnis Wolfenbüttel hingerichtet. In der Familie sprach lange niemand über ihn. Erst seine Enkelin Andrea Mattes ging der Geschichte auf den Grund. Die Biografie steht stellvertretend für die vielen, vielen weiteren Justizopfer im Nationalsozialismus. Bis heute sind auch die Leben der Angehörigen von den Urteilen und der Haftzeit geprägt. Im Rahmen des Projektes „2x (Un)Recht?“ wurden verschiedene Biografien von im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftierten oder hingerichteten NS-Verfolgten recherchiert. Gemeinsam mit dem Illustrator Jörn Jakob Peper entstand daraus eine Reihe von Graphic Novel Booklets, in der die Geschichten der Verfolgten und ihrer Angehörigen anschaulich erzählt werden. Es geht dabei um Gerechtigkeit und Respekt. Es geht darum, wie wir heute leben.

      Gegen Mauern2026
    • Gegen Mauern

      Karl Jannack

      • 36 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Ein Kommunist der ersten Stunde. Karl Jannack war 1918 Gründungsmitglied der KPD. Als politischen Gegner verhafteten ihn die Nationalsozialisten. Nach sechsmonatiger Haft im Strafgefängnis Wolfenbüttel kam er in das KZ Buchenwald. Er überlebte und kehrte 1945 in seine sorbische Heimat Bautzen zurück. In der DDR wurde er als kommunistischer Widerstandskämpfer vielfach geehrt. Für seinen Sohn Bernd Jannack war er ein Vorbild. Die Wiedervereinigung empfand er als Bruch. Die Biografie steht stellvertretend für die vielen, vielen weiteren Justizopfer im Nationalsozialismus. Bis heute sind auch die Leben der Angehörigen von den Urteilen und der Haftzeit geprägt. Im Rahmen des Projektes „2x (Un)Recht?“ wurden verschiedene Biografien von im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftierten oder hingerichteten NS-Verfolgten recherchiert. Gemeinsam mit dem Illustrator Jörn Jakob Peper entstand daraus eine Reihe von Graphic Novel Booklets, in der die Geschichten der Verfolgten und ihrer Angehörigen anschaulich erzählt werden. Es geht dabei um Gerechtigkeit und Respekt. Es geht darum, wie wir heute leben.

      Gegen Mauern2026
    • Gegen Mauern

      Friedrich Zänkert

      • 32 Seiten
      • 2 Lesestunden

      Kein Grab, kein Ort zum Trauern. Friedrich Zänkert wuchs in armen Verhältnissen auf. Er beging mehrere Diebstähle von Lebensmitteln und Wild. Das Sondergericht Magdeburg verurteilte ihn 1941 nach einem Einbruchstahl zum Tode. Er wurde im Strafgefängnis Wolfenbüttel hingerichtet. Sein Leichnam wurde wie viele andere zu Forschungszwecken an die Anatomie Göttingen abgegeben. Sein Enkel Hilmar Zänkert erforschte die Familiengeschichte und setzte sich für einen Erinnerungsort ein. Die Biografie steht stellvertretend für die vielen, vielen weiteren Justizopfer im Nationalsozialismus. Bis heute sind auch die Leben der Angehörigen von den Urteilen und der Haftzeit geprägt. Im Rahmen des Projektes „2x (Un)Recht?“ wurden verschiedene Biografien von im Strafgefängnis Wolfenbüttel inhaftierten oder hingerichteten NS-Verfolgten recherchiert. Gemeinsam mit dem Illustrator Jörn Jakob Peper entstand daraus eine Reihe von Graphic Novel Booklets, in der die Geschichten der Verfolgten und ihrer Angehörigen anschaulich erzählt werden. Es geht dabei um Gerechtigkeit und Respekt. Es geht darum, wie wir heute leben.

      Gegen Mauern2026