In Feindesland
- 194 Seiten
- 7 Lesestunden
„Feindesland“ ist ein historischer Kriminalroman mit homoerotischem Hintergrund, der in den Kriegs- und Nachkriegsjahren 1914 bis 1920 in Südafrika spielt. Der strategisch wichtige Küstenort Lüderitz wird zu Beginn des Ersten Weltkriegs von der Südafrikanischen Allianz eingenommen. Der deutsche Soldat Georg Hassler, der für einen Anschlag verantwortlich ist, gerät in Kriegsgefangenschaft. Während dieser Zeit stirbt einer seiner Kameraden auf rätselhafte Weise, was Hassler dazu bringt, nach den Tätern zu suchen. Parallel dazu gesteht ein junger Soldat Jeroen Hertje einem anderen seine Zuneigung, was zu zärtlichen Momenten zwischen ihnen führt. Hassler folgt der Spur eines Mädchens, das ebenfalls ermordet wurde, nach Stellenbosch, wo er Robert Krogh und dessen Freunde trifft. Jeroen entdeckt, dass unter gestohlenen Unterlagen die Geburtsurkunde seines Freundes Maarten ist, der vergeblich nach seiner Mutter sucht. Jeroen findet Maartens Mutter, die psychisch angeschlagen ist, und tötet sie aus Mitleid. Als Hassler von diesem Mord erfährt, reist er zur Beerdigung und begegnet dem Mann, vor dem Maartens Mutter geflohen ist, den er im Affekt tötet. Jeroen konfrontiert ihn, und Hassler begibt sich auf die Suche nach Antworten zu Maries Vergangenheit. Im Waisenhaus, in dem Maarten und Jeroen aufwuchsen, wird er mit schockierenden Wahrheiten konfrontiert. Der Roman thematisiert Hasslers Entwicklung und die Komplexität von Liebe und Loy
