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Valentino Sani

    Sünde
    Memoiren, gefunden in der Badewanne
    2001: Odyssee im Weltraum
    • »Memoiren, gefunden in der Badewanne« ist eine satirische Farce, eine surrealistische Antiutopie und eine schillernde Schmähschrift auf die absolute Bürokratie und den totalen Polizeistaat, in dem alles und jedes gelenkt, einem geheimen Zweck untergeordnet und von Spitzeln überwacht und kontrolliert wird. In Borges »Die Lotterie in Babylon« bewirkt die Lotterie ein regelmäßiges Ergießen des Zufalls in die Weltordnung; in »Memoiren, gefunden in der Badewanne« ist alles vorausgeplant und vorausbestimmt, aber das Endergebnis ist ungefähr dasselbe, denn möglicherweise funktioniert die ganze hypertrophierte Staatsmaschinerie schon längst nach Zufallsprinzipien, wie das ganze Universum. Chaos und Ordnung, Zufall und Notwendigkeit, Sinn und Unsinn fallen zusammen und sind prinzipiell ununterscheidbar. Das »Gebäude«, eine Spionagezentrale, ist »unbesiegbar«; im Verlaufe seiner Entwicklung ständig gewachsen, steht es im unaufhörlichen Kampf mit einem Antigebäude, einer gegnerischen Spionagezentrale, die es durchdrungen hat und von der es ebenso durchdrungen worden ist; aber ob es gegnerische Organisationen und jenes andere »Gebäude« gibt oder je gegeben hat, weiß niemand. Möglicherweise ist es nur eine Konstruktion, ein projiziertes Feindbild, wie jener Staatsfeind Goldstein in George Orwells »1984«.

      Memoiren, gefunden in der Badewanne1999
      3,8
    • 2001: Odyssee im Weltraum

      • 265 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Zu Beginn des 21. Jahrhunderts entdecken Wissenschaftler auf dem Mond einen geheimnisvollen Monolithen und stellen fest, dass er ein Signal ins äußere Sonnensystem aussendet. Um das Geheimnis des außerirdischen Objekts zu lüften, werden die Astronauten Dave Bowman und Frank Poole mit ihrem Raumschiff Discovery losgeschickt, gesteuert von dem hochentwickelten Computer HAL, der als einziger das Ziel der Expedition kennt. Die Odyssee beginnt...

      2001: Odyssee im Weltraum1997
      4,2
    • Sünde

      • 190 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Der provozierende 2. Roman von Bestsellerautorin Josephine Hart: Eine Parabel um Neid, Missgunst und Betrug zwischen zwei rivalisierenden Schwestern. Seit ihrer Kindheit ist Ruth besessen von der Eifersucht auf ihre adoptierte Schwester Elisabeth. Mit ihr muss sie sich die Zuneigung der Eltern teilen, die ihr eigentlich allein zusteht. Sie wächst in Elisabeths Schatten auf, kommt gegen ihre Sanftmut und Großzügigkeit nicht an und missgönnt ihr die bloße Anwesenheit in der Familie. Zunächst sind es nur kleine Boshaftigkeiten, doch je älter sie wird, desto stärker wird der Hass und desto klarer hat Ruth ihr Ziel vor Augen: Elisabeth zu zerstören ohne jedes Zögern oder Schuldgefühle. Ruth will sie dort treffen, wo sie am verletzlichsten ist: das Glück der Anderen zerstören, ihr den Ehemann stehlen, die harmonische Ehe in eine Karikatur verwandeln und sie so in den Ruin stürzen … Sünde ist eine mitreißende und brillant geschriebene Studie über an Besessenheit grenzenden Hass und dessen tragische Folgen. Eine zerstörerische, stumme Schlacht, in der Unschuld und Güte keinen Schutz bieten und die nur einen Sieger kennt – den Tod.

      Sünde1995
      3,3