Der sogenannte Schatzfund von Wiener Neustadt ist nicht nur eine wissenschaftliche Sensation, sondern weckt auch das Interesse von sonst kaum mit der Archäologie befassten Leserinnen und Lesern. Mit dieser Broschüre versucht der Autor, die wesentlichen Erkenntnisse des dreijährigen Forschungsprojektes zu dem Schatzfund einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Neben der möglichst kompakten und verständlichen Darstellung der Einzelergebnisse – etwa zum verwendeten Material, den eingesetzten Herstellungstechniken oder der zeitlichen Stellung sowie der Herkunft der einzelnen Objekte – werden auch allgemeine Fragen im Zusammenhang mit Schatzfunden beleuchtet: Wem gehört ein Schatzfund eigentlich? War das Mittelalter wirklich so „finster“? Und was hat die Computertomografie in einem archäologischen Forschungsprojekt verloren? Ergänzt werden die prägnanten Texte durch aufwändiges Abbildungsmaterial.
Nikolaus Hofer Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)


Der sogenannte Schatzfund von Wiener Neustadt hat bei seiner erstmaligen Präsentation in der Öffentlichkeit ein ungeheures mediales Interesse geweckt. Nicht nur die Objekte an sich, sondern auch die fantastisch anmutende Fundgeschichte verleihen diesem Schatz eine ganz besondere Aura. Nach dreijähriger wissenschaftlicher Forschungsarbeit werden nun die Ergebnisse in einer prächtig bebilderten Monografie vorgelegt. Dem Team aus 25 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlichster Fachdisziplinen ist es gelungen, detaillierte Antworten auf vielfältigste Fragestellungen – etwa nach dem Material, der Herstellungstechnik, der Datierung und Herkunft der einzelnen Objekte sowie nach dem kunsthistorischen und historischen Umfeld – zu finden. Dargelegt werden auch Theorien zu dem möglichen Verberger des Schatzes und zu den Verbergungsgründen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden durch einen äußerst aufwändig gestalteten Abbildungsteil illustriert, der zweifellos neue Maßstäbe in der wissenschaftlichen Dokumentation setzt.