»Es gibt Schriftsteller, die scheinbar aus dem Nichts auftauchen. Die auf ungeahnte Weise in einem ihnen fremden Umfeld hervortreten, ohne dass sie von etwas oder jemandem vorbereitet wurden. Sie sind exzentrisch, unbequem und ungewöhnlich, nicht einzuordnen und unverwechselbar. Gómez Dávila gehört durch die Art, wie er schreibt, und durch das, was er schreibt, zu ihnen. Sein Werk ist in der Literatur- und Ideengeschichte des 20. Jahrhunderts ein einzigartiger Fall: Das in diesem Werk geschaffene Universum, worin Stil und Ideen zu einer festen Einheit verschmelzen, bietet sich als ein geschlossener Raum dar. Um ihn zu betreten, helfen kein rationales Herangehen und keine logische Folgerung. Das Verständnis ist in diesem Fall tatsächlich eine Frage der Empathie, dass man es vermag, in die Gedankenwelt des Autors einzudringen, indem man Intuitionen und Visionen, Sympathien und Idiosynkrasien, Vorlieben und Anathemata vereint. Glücklicherweise verfügen wir über ein hilfreiches hermeneutisches Instrument, das uns Gómez Dávila hinterlassen hat, ohne eine derartige Absicht damit zu verbinden: die Notas . Es erlaubt uns, seinen Geist zu verstehen, seine Genialität zu ahnen und den unverwechselbaren Stil zu genießen.« Franco Volpi
Franco Volpi Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




»Willig tun was man kann und willig leiden was man muß.« Dieses Werk von Arthur Schopenhauer (1788-1860), dem Begründer einer systematischen Philosophie des Pessimismus, war lange in seinem Nachlass verborgen und blieb unbeachtet . Die fünfzig Lebensregeln, aus denen es besteht, finden sich in den Bänden und Konvoluten des Nachlasses zerstreut. Der Herausgeber hat sie nach Schopenhauers eigenem Plan rekonstruiert. Mit einem Vorwort von Franco Volpi
Dieses neuartige Lexikon ist zugleich Werk- und Autorenlexikon. Es enthält rund 1800 Werk- und über 800 Autorenartikel. Auf einen kurzen biographischen Abriß zu einem Philosophen folgt jeweils die Darstellung seiner Werke. Reichhaltige bibliographische Angaben verzeichnen Ausgaben und Sekundärliteratur sowohl zu dem jeweiligen Philosophen und seinem Gesamtwerk als auch zu den einzelnen philosophischen Werken. Das »Große Werklexikon der Philosophie ist ein Gemeinschaftswerk von mehr als 300 Autorinnen und Autoren, die vielfach renommierte Spezialisten für den jeweiligen Philosophen und sein Werk sind. Es erfaßt das gesamte Spektrum abendländischer bzw. westlicher Philosophie; aufgenommen wurden auch Werke und Denker der arabischen und jüdischen, der indischen, chinesischen und japanischen Philosophie, die auf die europäische Philosophie einen nachhaltigen Einfluß ausgeübt haben.
Lexikon der philosophischen Werke
- 863 Seiten
- 31 Lesestunden
Das „Lexikon der philosophischen Werke“ gibt in 1147 Artikeln Aus-kunft über die bekanntesten und wirkungsgeschichtlich bedeutsamsten Werke der Philosophie. Im gesamten Zeitraum von Antike bis Gegenwart wird vorwiegend, aber nicht ausschließlich die westliche Philosophie berücksichtigt. Das Lexikon ist alphabetisch nach Titeln geordnet und enthält ein Autoren- und Titelregister.