Maria Beig Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)






Ein Lebensweg
- 164 Seiten
- 6 Lesestunden
Maria Beig wurde 1920 in eine kinderreiche oberschwäbische Bauernfamilie hineingeboren. Nach der Ausbildung zur Hauswirtschaftslehrerin war sie im Schuldienst tätig. Sie heiratete und zog nach Friedrichshafen. Nach ihrer vorzeitigen Pensionierung veröffentlichte sie mit überaus großem Erfolg ihre ersten Romane, »Rabenkrächzen« und »Hochzeitslose«. Für ihr Werk erhielt sie den Alemannischen Literaturpreis, die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg, den Literaturpreis der Stadt Stuttgart sowie den Johann-Peter-Hebel-Preis.
Töchter und Söhne. Erzählungen.
- 133 Seiten
- 5 Lesestunden
Jahr und Tag
- 138 Seiten
- 5 Lesestunden
Die Törichten
- 160 Seiten
- 6 Lesestunden
German
Wangen im Allgäu
- 146 Seiten
- 6 Lesestunden
German
Hermine
- 117 Seiten
- 5 Lesestunden
Fiktion. "Marie Beigs HERMINE ist ein herzzerreißendes Bestiarium, ein menschliches Leben, erzählt in vierundsechzig Tieren. Das Design des Buches ist passend, da die Protagonistin von ihrer Bauernfamilie weniger Beachtung findet als deren Tiere. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Ihre ersten Erinnerungen an den 'schlechten Gesichtsausdruck Ihres Vaters und die wütenden Gesichter von Schwestern und Brüdern, die geschlagen wurden und zurückschlugen', erinnern. Eine Welt, in der Zärtlichkeit 'immer wieder jemand anderem zugewandt ist'."
Minder oder zwei Schwestern
- 102 Seiten
- 4 Lesestunden
Maria Beig thematisiert eindringlich die strukturellen Unmenschlichkeiten, die Frauen in ihrem Streben nach Glück begegnen. Die Autorin zeigt auf, dass sowohl im Kleinen als auch im Großen die Herausforderungen und Brutalitäten, die Frauen erleben, oft viel größer und komplexer sind, als sie zunächst erscheinen. Durch ihre Erzählweise wird ein tiefes Verständnis für die Schwierigkeiten vermittelt, mit denen Frauen konfrontiert sind, und es wird ein Licht auf die gesellschaftlichen Strukturen geworfen, die diese Ungerechtigkeiten aufrechterhalten.
Linien
- 158 Seiten
- 6 Lesestunden
Aus Oberschwaben
- 172 Seiten
- 7 Lesestunden
Maria Beigs großer Erfolg: Die Geschichte von vier oberschwäbischen „hochzeitslosen“ Frauen, die ihr Leben nicht leben dürfen, sondern gelebt werden.
Hermine ein Tierleben
- 128 Seiten
- 5 Lesestunden
Ein Leben in schicksalhafter Verstrickung mit Tieren: Hermine wächst auf einem Bauernhof auf, kommt zwangsläufig mit Tieren in hautnahe, meist bös endende Berührung. Sensibel und verletzlich geht das Kind seinen Weg, gläubig und staunend, vieles beobachtend, voll guten Willens und doch mit einer tief sitzenden Angst vor immer neuen Verhängnissen. Gerade dadurch gerät Hermine in anhaltende Bedrängnis in einer bäuerlichen Welt, die - aber nicht allein sie! - mit Tieren so unsentimental umgeht, wie im Grunde mit Kindern auch. Als junges Mädchen und als junge Frau "produziert sie Dilemma" (Martin Walser) in ihren Begegnungen mit Tieren, auf dem Land bei ihren Eltern und Verwandten oder in der Stadt. Ein Unglück droht über Hermine hereinzubrechen. Ein immer wiederkehrender Eulenschrei treibt sie zur höchsten Verzweiflung. Doch gerade dadurch gelingt ihr endlich die Befreiung. Wer sich fesseln lässt von diesen zwanghaften, tiefgründigen Mensch-Tier-Beziehungen Hermines, wird hineingeführt in eine scheinbar versunkene Welt der Härte und Heimeligkeit, der Konventionen und Gebräuche - und dies in einer kargen, aber dennoch bildkräftigen Sprache.
Anzukündigen sind fünf dicke Bände im dekorativen Schuber: das literarische Lebenswerk einer Frau, die im Alter von fast sechzig Jahren erst mit dem Schreiben begann: Niemand hätte damals, vor dreißig Jahren geahnt, erwartet, dass Maria Beig ein solches Oeuvre zusammentragen könnte. Vom ersten Buch »Rabenkrächzen« bis zum letzten Buch »Ein Lebensweg« – beide standen jeweils gleich nach Erscheinen auf Platz 1 der SWR-Bestenliste – ist es ihre ganz eigene Stimme, die wir in Maria Beigs acht Romanen, zweiundfünfzig Erzählungen und ihrer Autobiographie hören. Maria Beig ist zur Chronistin einer Lebenswelt geworden, die vor unseren Augen untergegangen ist. Sie lässt Frauen vom Land zu Wort kommen, die es im Leben immer schwer hatten – mit den Männern, mit der Liebe, mit dem Leben. Es gibt nichts, was Maria Beig ausgelassen hätte, weder Glück noch Unglück. Immer wieder spielt das Schicksal, spielen zwei Weltkriege und traditionelle Geschlechterrollen diesen Frauen übel mit. Und trotzdem ist ihr Werk, sind diese gesammelten fünf Bände keine Anklage, kein Vorwurf. Randvoll mit Lebensgeschichten lehren sie uns das Wunder und die Weisheit des Alters. Vom Anfang bis zum Ende finden wir in jeder Zeile den unverwechselbaren Maria-Beig-Ton, der uns mitnimmt in eine Welt, die uns allen noch bekannt vorkommt. Doch erst durch Maria Beig lernen wir sie richtig kennen – und so kommen wir uns im Lesen selbst näher.










