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Joseph Coulson

    Joseph Coulsons Schreibstil zeichnet sich durch Lyrik und eine treffende Verbindung von amerikanischer Geschichte und Gesellschaftskritik aus. In seinen Romanen schildert er das Leben von Menschen der Arbeiterklasse und bietet den Lesern eine fesselnde und tiefgründige Perspektive auf die Gesellschaft. Seine Prosa und sein historischer Bogen wurden mit literarischen Größen verglichen, was seine unverwechselbare Stimme unterstreicht. Coulsons Werk umfasst auch Lyrik und Drama und zeigt ein vielseitiges literarisches Talent, das tiefgreifende menschliche Erfahrungen erforscht.

    Of Song and Water
    Abnehmender Mond
    • In seinem Debutroman erzählt der amerikanische Autor Joseph Coulson die Geschichte der Familie Tollman und bietet ein dichtes Portrait der amerikanischen Arbeiterklasse. Die Erzählung ist geprägt von tiefen Einsichten und der komplexen Macht der Familienbande, die sowohl stärkend als auch beklemmend wirken. Über zwei Generationen hinweg wird das Schicksal der Tollmans in Cleveland und Detroit skizziert, beginnend zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise und sich über fünf Jahrzehnte bis zum Vietnam-Krieg erstreckend. Der Roman ist in vier Teile gegliedert, die jeweils aus der Perspektive einer Figur erzählt werden. Der erste Erzähler, Stephen Tollman, reflektiert über seine Kindheit mit seinem älteren Bruder Philip. Der wirtschaftliche Niedergang zwingt die Familie, in einem Zelt im Wald zu leben, während die Mutter erblindet, da das Geld für eine Operation fehlt. Die Ereignisse des bevorstehenden Zweiten Weltkriegs werden durch die Augen der jungen Katherine Lennox, einer Jazzpianistin, erzählt, die beide Brüder in eine tragische Dreiecksgeschichte verwickelt. James Tollman, Philips Sohn, und Stephen setzen die Erzählung fort, die bis zu den Anschlägen im Umfeld der Bürgerrechtsbewegung reicht. Der Roman thematisiert Begierde, Zwänge und die Kraft des Erzählens im Strudel von Erinnerungen und verlorenen Träumen.

      Abnehmender Mond
      3,0
    • Of Song and Water

      • 272 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Moving from the Great Lakes to the jazz bars of Detroit and Chicago, Of Song and Water is a tale of singlehanded sailors and jazz musicians, of working-class dreams blighted by family duty, personal betrayals, and the untold violence between fathers and sons. The novel follows the life of Coleman Moore, a jazz guitarist of early fame who finds himself adrift and in the company of ghosts: his mentor, a black jazz legend trying to live peacefully on the edge of a white town; his grandfather, a Prohibition rumrunner turned ruthless entrepreneur; and his first love, a clear-headed woman who refuses to live in the dark tunnels of the past. As he abandons music and turns his mind to a damaged sailboat, Coleman begins a hazardous course, risking the love of his daughter and the trust of Brian James, his longtime collaborator and friend. Driven by mid-life doubts, Coleman revisits his early ambitions and desires, returning through a maze of time and memory to the central crisis of his life, a moment of tremendous cruelty that calls into question much of what he hopes for and believes. In language that evokes the riffs and rhythms of jazz and the sound and movement of the Great Lakes, Joseph Coulson’s second novel is a profound Orphic journey, a story of hidden truths, unfulfilled dreams, and possible redemption.

      Of Song and Water
      4,7