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Gabriele Jatho

    Traumfrauen
    New Hollywood
    Künstliche Menschen
    Luis Buñuel
    Shirley MacLaine
    • Luis Buñuel

      • 184 Seiten
      • 7 Lesestunden

      Sein erster Film, UN CHIEN ANDALOU (1929), begründet den filmischen Surrealismus, der zweite, L'ÂGE D'OR (1930), wird vom französischen Staat kurzerhand verboten. Im Laufe seines künstlerischen Schaffens wird Luis Buñuel immer wieder mit staatlicher und kirchlicher Zensur konfrontiert, besonders spektakulär bei der spanisch-mexikanischen Produktion VIRIDIANA (Goldene Palme in Cannes 1961), die aufgrund angeblicher Blasphemien den größten Filmskandal der Franco-Ära auslöst. Buñuels Filme – sowohl die mexikanischen wie LOS OLVIDADOS (1950) und NAZARÍN (1958/59) wie auch sein Spätwerk LE CHARME DISCRET DE LA BOURGEOISIE (1972) und CET OBSCUR OBJET DU DÉSIR (1977) – entstehen aus einer nonkonformistischen Haltung gegenüber der bürgerlichen Gesellschaft, der Kirche, der Familie. Sie vertreten keine Ideologien, sondern sind der Reflex eines "vergnügten Pessimisten" (Truffaut) auf die Ungeheuerlichkeiten des Alltags. Ein Buch mit Essays von Gerhard Midding (Motive im Werk von Luis Buñuel), Wolfgang Martin Hamdorf (VIRIDIANA und andere "Delikte") und Marion Löhndorf (Die Frauen in den Filmen von Luis Buñuel) sowie einem umfangreichen Datenteil mit zeitgenössischen Kritiken zu allen Filmen Buñuels.

      Luis Buñuel2008
    • Traumfrauen

      Stars im Film der fünfziger Jahre

      Traumfrauen. Sie sind Vorbilder, Stilikonen, Trendsetterinnen, Göttinnen- und sie sind unsterblich. Ihre Strahlkraft reicht weit über die fünfziger Jahre hinaus. Blonde Haarmähnen, ideale Maße, verführerische Dekolletés. Neben den Sexsymbolen waren auch Schauspielerinnen präsent, die einen neuen mädchenhaften Typ verkörperten: frech und selbstbewußt. Das Spektrum reicht von den schönen Seelen über die guten Kameradinnen bis zu den frivolen Nymphen. Rollenbilder und Starbiographien scheinen oft miteinander verwoben, bestätigen traditionelle Weiblichkeitsklischees wie männliche Sehnsüchte. Und widersprechen diesen zugleich nachdrücklich: Die Heldinnen vieler Filme diesseits und jenseits des Eisernen Vorhangs lassen die Männer einfach hinter sich und mit ihnen die alte Ordnung. Ein Buch über die Inszenierung von Weiblichkeit im internationalen Kino der Nachkriegszeit.

      Traumfrauen2006
    • New Hollywood

      1967-1976 Trouble in Wonderland

      • 232 Seiten
      • 9 Lesestunden

      Das Kino des New Hollywood ist eine der aufregendsten Epochen des amerikanischen Films. Inhaltlich und ästhetisch außergewöhnliche Produktionen – von BONNIE AND CLYDE über EASY RIDER bis TAXI DRIVER – spiegeln das gesellschaftspolitische Geschehen der 60er und 70er Jahre in den USA mit einer beispiellosen Radikalität. New Hollywood, das ist ein Kino der Demontage und Rekonstruktion des American dream – der Reform und Renaissance der Traumfabrik. Es ist ein Kino der Außenseiter und 'Wunderkinder'. Unter ihnen sind Regisseure, deren Werk mittlerweile nahezu als 'klassisch' definiert wird – Altman, Coppola, Scorsese –, aber auch Filmemacher (und nur einige Filmemacherinnen), die heute weniger bekannt sind – Henry Jaglom, Bob Rafelson, Haskell Wexler, Barbara Loden und die Autorin Carole Eastman –, deren Filme es aber verdient haben, neu entdeckt zu werden. New Hollywood 1967-1976 enthält fünf Essays über den Wandel des Kinos und über das Entstehen einer Filmkultur, deren Protagonisten Outlaws im Namen Amerikas waren. Hinzu kommt eine Chronik, die die wichtigsten Daten und Fakten der Jahre 1967 bis 1976 benennt. Und fünfzig Beiträge, in denen bedeutende Vertreter des New Hollywood porträtiert werden. Mit ausführlichem Anhang.

      New Hollywood2004