Heinz Mack - Rhythmus, Licht und Farbe
- 96 Seiten
- 4 Lesestunden






»Die Farben sind Taten des Lichts« – dieses Zitat aus Johann Wolfgang von Goethes Farbenlehre bildet den Titel der großen Sonderausstellung im Goethe-Museum Düsseldorf und ihres begleitenden Katalogs. Die Schau stellt der Gedankenwelt Goethes (1749–1832) das Werk des Lichtkünstlers und ZERO-Mitbegründers Heinz Mack (*1931, Lollar) gegenüber. Doch was verbindet den Klassiker mit dem Avantgardisten? Es zeigen sich überraschende Parallelen, die sich in der Universalität der Interessen und Zukunftsorientierung beider Künstler manifestieren: Macks Begeisterung für die Strukturen organischen und anorganischen Lebens begegnet Goethes Überlegungen zur Morphologie, zur Lehre von der Gestalt und Umbildung organischer Körper. Und vom Orient inspirierte Bilder finden Bestätigung in Goethes Einsicht: »Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.« Noch nie gezeigte Werke Macks treffen auf rare Goethe-Exponate aus dem Düsseldorfer Museum sowie auf Leihgaben aus Weimar, Dresden und Wien. AUSSTELLUNG Goethe-Museum Düsseldorf / Anton-und-Katharina-Kippenberg-Stiftung 4.3.–30.9.2018 HEINZ MACK (*1931) gründete 1957 zusammen mit Otto Piene die Gruppe ZERO und machte Düsseldorf damit zu einem der wichtigsten Kunstzentren der Nachkriegskunst. Zweimal nahm er an der documenta teil und hatte über 400 Einzel- und Gruppenausstellungen.
Nichts macht dem Menschen das Leben so sehr bewusst wie das Dasein im Licht. Heinz Mack (*1931) ist ihm verfallen wie einem Elixier, das ihn zu innovativen Experimenten mit den variantenreichsten Versuchsanordnungen beflügelt. Sein Werk sprengt die überkommenen Gattungen der Kunst und führt dem Schöpferischen ungekannte Techniken und Materialien zu. Das vom Künstler selbst aus der Gesamtheit seines Schaffens zusammengestellte Buch entfaltet das Spektrum natürlichen und künstlichen Lichts, wie es nur in den zur Wirklichkeit gebrachten Imaginationen eines Mystikers erfahren werden kann, der souverän über die rationalen Mittel der Moderne gebietet
Personal Structures presents an ongoing project that deals with questions concerning time, space and existence.This is the second book in the Time. Space. Existence series and involves the personal participation of 46 artists from different parts of the world, in a combination of internationally renowned artists and others whose oeuvre is less known.The concepts time, space and existence are highlighted in very personal ways and from unusual points of view. The many photographs of the artworks and encounters with the artists convey fascinating insights into their being, ideas and work.Seven art projects with established artists centralise their thoughts to a great extent. In addition, the book emphasises two Personal Structures exhibitions that were part of the Venice Biennale in 2011 and 2013.This publication also contains several interviews, artists' statements, and symposium contributions that discuss the theme of this book in detail.Personal Structures was initiated in 2002 by the Dutch artist Rene Rietmeyer. His observation that even in the most distant places artists are occupied with time, space and existence, led to the idea of bringing several of these artists together in publications, symposia and exhibitions.English and Japanese text.
German, Catalan, English, Spanish