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Karl A. Menninger

    Karl Augustus Menninger war ein amerikanischer Psychiater, der für seine Beiträge zur psychischen Gesundheit bekannt war. Seine innovativen Ansätze und sein tiefes Verständnis der menschlichen Psyche prägten maßgeblich die moderne psychiatrische Praxis. Er war maßgeblich an der Gründung einflussreicher Institutionen beteiligt, die das Feld voranbrachten und weiterhin mitfühlende Versorgung fördern. Menningers Vermächtnis ist eines engagierten Bemühens, die Behandlung und Wahrnehmung psychischer Erkrankungen zu verbessern und Empathie und Einsicht zu fördern.

    problemata - 52: Theorie der psychoanalytischen Technik
    Zahlwort und Ziffer
    Das Leben als Balance
    Strafe, ein Verbrechen?
    Liebe und Hass
    Selbstzerstörung
    • In den letzten Jahren hat das Interesse an der wissenschaftlichen Erforschung des Selbstmordes hierzulande deutlich zugenommen – und ganz gewiß beschränkt sich solches Interesse nicht bloß auf die Wissenschaft. Die große soziologische Untersuchung Emile Durkheims (deutsch 1974), der brillant-polemische Essay Jean Amérys und Karl Menningers Selbstzerstörung , so unterschiedlich von Ansatz und Intention her diese Bücher sonst sein mögen, sind ein Index für die Sensibilität, mit welcher das Problem des Selbstmords als gesellschaftliche Provokation, als irritierende Herausforderung an den »common sense« wahrgenommen wird. Menninger arbeitet mit einem Konzept, das es erlaubt, Selbstmordhandlungen unter drei »typischen« Aspekten zu analysieren: unter dem Aspekt chronischer, lokaler und organischer Selbstzerstörung. Für Menninger resultieren selbstzerstörerische Handlungen aus jeweils unterschiedlichen Motiven, nämlich aus dem Wunsch zu töten, dem Wunsch, getötet zu werden, und dem Wunsch zu sterben. Freuds späte Hypothese von der Existenz eines Todestriebs hat bei dieser Konzeptualisierung des Selbstmords Pate gestanden.

      Selbstzerstörung
      4,0
    • Die Geschichte der Anna O.

      Der Fall, der Sigmund Freud zur Psychoanalyse führte

      • 283 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Anna O. war der Grundstein für die Entstehung von Freuds Entdeckungen und Theorien – doch er sah sie nie. Er hörte nur von ihr in klinischen Details von einem Kollegen und Freund, der sie behandelt und vielleicht "geheilt" hatte. Die Implikation von Breuers revolutionärer Entdeckung über den menschlichen Geist ergreifend, überzeugte Freud Breuer, mit ihm an dem ersten Buch über Psychoanalyse, "Studien über Hysterie", zu arbeiten, das Breuers berühmten Aufsatz über Anna O. enthält. Auf der Grundlage der in dieser Studie enthaltenen Entdeckungen, ergänzt durch andere Erfahrungen und Kenntnisse, begann Freud, eine Hypothese darüber aufzustellen, wie Menschen emotional erkranken und wie sie geheilt werden können. Lucy Freeman hat eine berühmte Patientin genommen und sie lebendig gemacht, ein Mensch, eine herausragende Persönlichkeit, deren kurze medizinische Geschichte alles ist, was wir bis jetzt von ihr wussten.

      Die Geschichte der Anna O.
    • Menschliche Kommunikation

      • 271 Seiten
      • 10 Lesestunden

      Dieses Buch handelt von den pragmatischen (den verhaltensmäßigen) Wirkungen der menschlichen Kommunikation, unter besonderer Berücksichtigung von Verhaltensstörungen. Es ist ein Versuch, Denkmodelle zu formulieren und Sachverhalte zu veranschaulichen. Interessenten: Psychologen, Soziologen, Sozialwissenschaftler, Kommunikationsforscher, Psychiater, Verhaltensforscher; Literaturhistoriker, Literaten, Historiker; Institute, Kliniken, Bibliotheken

      Menschliche Kommunikation
      4,1
    • Love Against Hate

      • 320 Seiten
      • 12 Lesestunden

      One of America's leading psychiatrists analyzes the war of the emotions within each of us and shows how the power of love can shape our instinctual aggressiveness to the service of human happiness. Index.

      Love Against Hate
      3,6
    • An exploration of the motivations, characteristics, and psychology of suicideWhy do people take their own lives? How can clinicians best plan and carry out intelligent treatment of desperate patients who are giving up on themselves?Suicide, its motivations, characteristics, and psychology are explicated in these papers by the most experienced and renowned experts on the subject. A definitive volume, Essential Papers on Suicide features the work of Ernest Jones; Kate Friedlander; George Murphy, R. H. Wilkinson, S. Gassner, and J. Kayes; Joseph C. Sabbath; Robert E. Litman; Milton Rosenbaum; Charles Swearingen; Avery D. Weisman; Mervin Glasser, Egl Laufer, Moses Laufer and Myer Wohl; Donald A. Schwartz, Don E. Flinn and Paul F. Slawson; Aaron T. Beck, Maria Kovacs and Arlene Weissman; Marie sberg, Lil Traskman and Peter Thoren; Stuart Asch; John T. Maltsberger; Alex D. Pokorny; Erna Furman; Cynthia R. Pfeffer, Robert Plutchik, Mark S. Mizruchi and Robert Lipkins; Myrna M. Weissman, Gerald L. Klerman, Jeffrey S. Markowitz and R. Oullette; Jan Fawcett, William A. Scheftner, Louis Fogg, David C. Clark, Michael A. Young, Don Hedeker, and Robert Gibbons, among others.

      Essential Papers in Psychoanalysis: Essential Papers on Suicide