John Malkovich erscheint als einige der berühmtesten Motive der Fotografie in 41 Nachstellungen ikonischer Porträts. Der amerikanische Fotograf Sandro Miller betrachtet ihn als „den Traum eines Fotografen“. Miller, der seit 1999 Inspiration in dem Oscar-nominierten Schauspieler findet, zollt in dieser Zusammenarbeit den großen Fotografen der Vergangenheit und Gegenwart Tribut, wobei Malkovich sein einziges Modell ist. Die Nachstellungen sind ein Beweis für Millers Können als Fotograf und Malkovichs chameleonartige Schauspielkunst. Mit monatelanger Recherche sowie präzisen Kostümen und Make-up sind Millers Nachstellungen in Licht und Bearbeitung erfreulich genau, während Malkovich mühelos die ursprünglichen Motive verkörpert. Er erscheint als die titelgebende Wanderarbeiterin in Dorothea Langes Porträt aus der Depressionszeit, als ein perückenbewehrter Andy Warhol in scharlachrot und als beide Schwestern in Diane Arbus’ berüchtigten Identical Twins. Mit einem Augenzwinkern gelingt es Miller, einige der weltweit bekanntesten Bilder in dieser spielerischen Auseinandersetzung mit der Geschichte der Fotografie und der Popkultur neu zu beleben.
Sandro D. Miller Bücher



A photographic panorama of the creativity and variety of Black women's hairstylesIn Crowns: My Hair, My Soul, My Freedom American photographer Sandro Miller (born 1958) celebrates the social endurance, cultural heritage and self-expression of Black women through their hairstyles. In this series of portraits, each subject is posed in front of either a strikingly black or vibrant geometric background that serves to highlight the models’ skin tones and accentuates their ultra-stylized hair, whether a halo of bright gold curls or crimson locks swept into an elegant bun. Each image is based on the relevant model’s “hair story” and pays homage to her personal fashion sense, documenting the many unspoken ways in which Black women assert their autonomy through their physical appearance. In this project, Miller seeks to recognize and honor Black women’s creativity and beauty while celebrating their social endurance and cultural memory at the same time.