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Von Habsburg bis Hitler

Österreich vor dem Anschluss

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Unter jenen, die den Einmarsch deutscher Truppen in Österreich vor siebzig Jahren begrüßten, waren nicht nur Resignierte jeder Schattierung, die das staatspolitische Experiment der Ersten Republik für gescheitert und nun die 'Heimkehr ins Reich' eher für das kleinere Übel hielten. Außer fanatischen Nazi-Anhängern, die schon jahrelang in der Illegalität aktiv waren, gab es viele aus allen Lagern der Bevölkerung, einschließlich der organisierten Arbeiterschaft, die unter dem Druck der Verhältnisse aus verschiedenartigsten Motiven längst zu Überläufern und Verrätern geworden waren. Anhand von Erlebnisberichten der letzten, in die Tagespolitik der Zwischenkriegszeit verstrickten Zeitzeugen zeichnet der Soziologe Heinrich Dosedla in einem spannenden Tagebuch den Weg der kleinen Leute vom Schutzbund zur SS und vom Kuhstall ins KZ nach. Gleichzeitig versucht er den Weg seines Vaters nachzuzeichnen, der in den Nachkriegswirren spurlos verschwand

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Von Habsburg bis Hitler, Heinrich Dosedla

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
Einband
(Hardcover),
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Gebraucht - Gut
Preis
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Titel
Von Habsburg bis Hitler
Untertitel
Österreich vor dem Anschluss
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Heinrich Dosedla
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Hardcover
Reihe
Schlagwörter
Historisches Thema
Beschreibung
Unter jenen, die den Einmarsch deutscher Truppen in Österreich vor siebzig Jahren begrüßten, waren nicht nur Resignierte jeder Schattierung, die das staatspolitische Experiment der Ersten Republik für gescheitert und nun die 'Heimkehr ins Reich' eher für das kleinere Übel hielten. Außer fanatischen Nazi-Anhängern, die schon jahrelang in der Illegalität aktiv waren, gab es viele aus allen Lagern der Bevölkerung, einschließlich der organisierten Arbeiterschaft, die unter dem Druck der Verhältnisse aus verschiedenartigsten Motiven längst zu Überläufern und Verrätern geworden waren. Anhand von Erlebnisberichten der letzten, in die Tagespolitik der Zwischenkriegszeit verstrickten Zeitzeugen zeichnet der Soziologe Heinrich Dosedla in einem spannenden Tagebuch den Weg der kleinen Leute vom Schutzbund zur SS und vom Kuhstall ins KZ nach. Gleichzeitig versucht er den Weg seines Vaters nachzuzeichnen, der in den Nachkriegswirren spurlos verschwand