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Studien zur klassischen Philologie - 17: Verbrechen und Verblendung

Untersuchung zum Furor-Begriff bei Lucan mit Berücksichtigung der Tragödien Senecas

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  • 255 Seiten
  • 9 Lesestunden

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«Wahnsinn» (furor) - ein Wort, das leider auch aus unserer Zeit noch längst nicht verbannt ist. Wozu sind Menschen im Wahnsinn fähig? Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dieser Thematik, wie sie von dem römischen Dichter Lucan zur Zeit des Kaisers Nero zu einem grandiosen Weltuntergangsepos gestaltet worden ist. Das Wesen dieses furor, der die Menschen zu Untaten und Fehlern treibt, wird untersucht; weiterhin wird der Frage nachgegangen, inwieweit furor als Kennwort der geschilderten Personen, besonders Caesars und Pompeius', aufgefasst wreden kann. Die Arbeit hat dabei durchaus die vielfältigen Beziehungen dieses Werkes zur antiken Literatur im Blick, so dass Lucan weniger als der absolute Neuerer, sondern eher als der eigenwillige, aber traditionsbewusste Umge- stalter erscheint.

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Studien zur klassischen Philologie - 17: Verbrechen und Verblendung, Roland Glaesser, Michael von Albrecht

Sprache
Erscheinungsdatum
1984
Einband
(Paperback),
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Titel
Studien zur klassischen Philologie - 17: Verbrechen und Verblendung
Untertitel
Untersuchung zum Furor-Begriff bei Lucan mit Berücksichtigung der Tragödien Senecas
Sprache
Deutsch
Verlag
Lang
Erscheinungsdatum
1984
Einband
Paperback
Seitenzahl
255
ISBN10
3820454756
ISBN13
9783820454758
Reihe
Kategorien
Beschreibung
«Wahnsinn» (furor) - ein Wort, das leider auch aus unserer Zeit noch längst nicht verbannt ist. Wozu sind Menschen im Wahnsinn fähig? Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dieser Thematik, wie sie von dem römischen Dichter Lucan zur Zeit des Kaisers Nero zu einem grandiosen Weltuntergangsepos gestaltet worden ist. Das Wesen dieses furor, der die Menschen zu Untaten und Fehlern treibt, wird untersucht; weiterhin wird der Frage nachgegangen, inwieweit furor als Kennwort der geschilderten Personen, besonders Caesars und Pompeius', aufgefasst wreden kann. Die Arbeit hat dabei durchaus die vielfältigen Beziehungen dieses Werkes zur antiken Literatur im Blick, so dass Lucan weniger als der absolute Neuerer, sondern eher als der eigenwillige, aber traditionsbewusste Umge- stalter erscheint.