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Gegen den Strom

Mit DVD "Ein Held unserer Zeit"

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Pavel Branko wurde 1921 als Sohn einer Russin und eines slowakischen Juden geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Hačava und lebte als Gymnasiast in Bratislava. In seiner Jugend engagierte er sich für linke Ideale und trat der Kommunistischen Partei bei. Er kämpfte gegen den faschistischen Slowakischen Staat und wurde dafür zu lebenslanger Haft verurteilt, bevor er kurz vor Kriegsende im Konzentrationslager Mauthausen interniert wurde. Nach der kommunistischen Machtübernahme in der Slowakei 1948 war er von der Parteipolitik enttäuscht und trat aus. Bis 1956 arbeitete er als Übersetzer und Filmkritiker und war während der kulturellen Liberalisierung Redakteur der Zeitschrift „Film und Theater“. In den 1970er- und 1980er-Jahren erhielt er ein Publikationsverbot während der „Normalisierung“. 2007 wurde ihm für sein Lebenswerk der Preis Slnko v sieti verliehen, und 2015 erhielt er vom slowakischen Präsidenten das Pribina-Kreuz zweiten Grades. Seine Memoiren spiegeln ein konfliktreiches Leben wider, geprägt von Auseinandersetzungen mit den Machthabern. Als freier und kritischer Mensch schwamm er stets gegen den Strom. Als Beilage: Der Film Hrdina našich čias von Zuzana Piussi.

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Gegen den Strom, Pavel Branko

Sprache
Erscheinungsdatum
2018
Einband
(Paperback)
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Titel
Gegen den Strom
Untertitel
Mit DVD "Ein Held unserer Zeit"
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Pavel Branko
Erscheinungsdatum
2018
Einband
Paperback
Seitenzahl
294
ISBN10
3700320043
ISBN13
9783700320043
Reihe
Beschreibung
Pavel Branko wurde 1921 als Sohn einer Russin und eines slowakischen Juden geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Hačava und lebte als Gymnasiast in Bratislava. In seiner Jugend engagierte er sich für linke Ideale und trat der Kommunistischen Partei bei. Er kämpfte gegen den faschistischen Slowakischen Staat und wurde dafür zu lebenslanger Haft verurteilt, bevor er kurz vor Kriegsende im Konzentrationslager Mauthausen interniert wurde. Nach der kommunistischen Machtübernahme in der Slowakei 1948 war er von der Parteipolitik enttäuscht und trat aus. Bis 1956 arbeitete er als Übersetzer und Filmkritiker und war während der kulturellen Liberalisierung Redakteur der Zeitschrift „Film und Theater“. In den 1970er- und 1980er-Jahren erhielt er ein Publikationsverbot während der „Normalisierung“. 2007 wurde ihm für sein Lebenswerk der Preis Slnko v sieti verliehen, und 2015 erhielt er vom slowakischen Präsidenten das Pribina-Kreuz zweiten Grades. Seine Memoiren spiegeln ein konfliktreiches Leben wider, geprägt von Auseinandersetzungen mit den Machthabern. Als freier und kritischer Mensch schwamm er stets gegen den Strom. Als Beilage: Der Film Hrdina našich čias von Zuzana Piussi.