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Eine umstrittene Geschichte – Der Jude Fritz Strauss und die Gerechtigkeit: Ettlingen in den Nachkriegsjahren 1945 – 1948

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  • 704 Seiten
  • 25 Lesestunden

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Der Zweite Weltkrieg ist noch nicht beendet, als Anfang April 1945 französische Truppen in Ettlingen einmarschieren und Fritz Strauss, einen überlebenden jüdischen Einwohner der Stadt, zum Bürgermeister erklären. Noch während die letzten Kämpfe im Albtal ausgetragen werden, wird Strauss für einige Einwohner zum Hoffnungsträger für die Aufarbeitung der geschehenen Untaten und der stillschweigenden Duldung des Unrechts in der NS‑Zeit. Für die Mehrheit jedoch ist der bis dato kaum in Erscheinung getretene Jude, der das höchste Amt in der Stadt innehat, eine Provokation. Sie fürchten nun, für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen zu werden. Die Besatzungsmächte schätzen die Arbeit von Strauss. Die Franzosen befördern ihn nach kurzer Zeit zum Landrat und als die Amerikaner in Nordbaden die neue Besatzungsmacht stellen, soll Strauss künftig die Entnazifizierung des Landkreises Karlsruhe kontrollieren. Doch Strauss’ Gegner, allen voran der Schriftsteller Theophil Kaufmann, opponieren unerbittlich gegen den Amtsträger und die Person Fritz Strauss. In den Jahren 1945 bis 1948 kommt es in Ettlingen zu heftigen Auseinandersetzungen über die Frage, wie mit dem Nationalsozialismus, den massenhaft eintreffenden Heimatvertriebenen und den ehemaligen Zwangsarbeitern umgegangen werden soll. Die auf Originalquellen basierende historische Untersuchung deckt bislang unbekannte Vorgänge dieser Ettlinger Nachkriegsgeschichte auf.

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Eine umstrittene Geschichte – Der Jude Fritz Strauss und die Gerechtigkeit: Ettlingen in den Nachkriegsjahren 1945 – 1948, Gundula Axelsson

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Hardcover)
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Titel
Eine umstrittene Geschichte – Der Jude Fritz Strauss und die Gerechtigkeit: Ettlingen in den Nachkriegsjahren 1945 – 1948
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gundula Axelsson
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Hardcover
Seitenzahl
704
ISBN13
9783955056315
Reihe
Beschreibung
Der Zweite Weltkrieg ist noch nicht beendet, als Anfang April 1945 französische Truppen in Ettlingen einmarschieren und Fritz Strauss, einen überlebenden jüdischen Einwohner der Stadt, zum Bürgermeister erklären. Noch während die letzten Kämpfe im Albtal ausgetragen werden, wird Strauss für einige Einwohner zum Hoffnungsträger für die Aufarbeitung der geschehenen Untaten und der stillschweigenden Duldung des Unrechts in der NS‑Zeit. Für die Mehrheit jedoch ist der bis dato kaum in Erscheinung getretene Jude, der das höchste Amt in der Stadt innehat, eine Provokation. Sie fürchten nun, für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen zu werden. Die Besatzungsmächte schätzen die Arbeit von Strauss. Die Franzosen befördern ihn nach kurzer Zeit zum Landrat und als die Amerikaner in Nordbaden die neue Besatzungsmacht stellen, soll Strauss künftig die Entnazifizierung des Landkreises Karlsruhe kontrollieren. Doch Strauss’ Gegner, allen voran der Schriftsteller Theophil Kaufmann, opponieren unerbittlich gegen den Amtsträger und die Person Fritz Strauss. In den Jahren 1945 bis 1948 kommt es in Ettlingen zu heftigen Auseinandersetzungen über die Frage, wie mit dem Nationalsozialismus, den massenhaft eintreffenden Heimatvertriebenen und den ehemaligen Zwangsarbeitern umgegangen werden soll. Die auf Originalquellen basierende historische Untersuchung deckt bislang unbekannte Vorgänge dieser Ettlinger Nachkriegsgeschichte auf.