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Gerettete Geschichten

Jüdisches Leben in Dillingen

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  • 350 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Als Spielball der Mächte zwischen dem Herzogtum Lothringen, der französischen Krone und dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation suchten jüdische Familien ab dem frühen 18. Jahrhundert in Dillingen eine Heimat, legten einen Friedhof an, gründeten eine Synagogengemeinde, legten den Grundstein für Gewerbebetriebe und integrierten sich in das lokale Geschehen. In den zwanziger und dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts waren sie jedoch heftigen Anfeindungen ausgesetzt, wurden verfolgt und vertrieben. Viele Dillinger Juden wurden in den Konzentrations­lagern der Nationalsozialisten ermordet. Das Buch »Gerettete Geschichten« von Gertrud Schmidt liefert erstmals eine umfassende Betrachtung der jüdischen Geschichte Dillingens. Es konzentriert sich hierbei auf das Leben der jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner ab 1897, als Dillingen selbständige Gemeinde wurde. Die Autorin Gertrud Schmidt möchte die Menschen ihrer Heimatstadt auf der Basis von Archivmaterial aufklären, ihnen Einsicht vermitteln in den Beitrag, den jüdische Männer und Frauen in Gesellschaft und Wirtschaft leisteten und nicht zuletzt die Verbrechen aufzeigen, die im Namen einer menschenfeindlichen Ideologie auch in Dillingen verübt wurden. Denn Judenverfolgung fand nicht an entlegenen Orten statt, sondern in unmittelbarer Nachbarschaft.

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Gerettete Geschichten, Gertrud Schmidt

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Paperback)
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Titel
Gerettete Geschichten
Untertitel
Jüdisches Leben in Dillingen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gertrud Schmidt
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Paperback
Seitenzahl
350
ISBN13
9783956023118
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Als Spielball der Mächte zwischen dem Herzogtum Lothringen, der französischen Krone und dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation suchten jüdische Familien ab dem frühen 18. Jahrhundert in Dillingen eine Heimat, legten einen Friedhof an, gründeten eine Synagogengemeinde, legten den Grundstein für Gewerbebetriebe und integrierten sich in das lokale Geschehen. In den zwanziger und dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts waren sie jedoch heftigen Anfeindungen ausgesetzt, wurden verfolgt und vertrieben. Viele Dillinger Juden wurden in den Konzentrations­lagern der Nationalsozialisten ermordet. Das Buch »Gerettete Geschichten« von Gertrud Schmidt liefert erstmals eine umfassende Betrachtung der jüdischen Geschichte Dillingens. Es konzentriert sich hierbei auf das Leben der jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner ab 1897, als Dillingen selbständige Gemeinde wurde. Die Autorin Gertrud Schmidt möchte die Menschen ihrer Heimatstadt auf der Basis von Archivmaterial aufklären, ihnen Einsicht vermitteln in den Beitrag, den jüdische Männer und Frauen in Gesellschaft und Wirtschaft leisteten und nicht zuletzt die Verbrechen aufzeigen, die im Namen einer menschenfeindlichen Ideologie auch in Dillingen verübt wurden. Denn Judenverfolgung fand nicht an entlegenen Orten statt, sondern in unmittelbarer Nachbarschaft.