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Steirische Kulturinitiative: Klärende Rebellion

Butoh: Tanzlabor Graz: Texte, Gespräche, Fotografien

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  • 126 Seiten
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Vor etwa 40 Jahren entstand in Japan ein neues Verständnis von zeitgenössischem Tanz, bekannt als Butoh oder der Tanz der Finsternis. Ausgelöst von Tatsumi Hijikata und Kazuo Ohno in den späten 50er Jahren, entwickelte sich Butoh zu einer globalen Kunstform, die das menschliche Sein und dessen Ausdruck in den Mittelpunkt stellt. Der Tanz bricht mit traditionellen Konzepten von „Schönheit“ und der (eitlen) Vorstellung des „Ichs“, und fokussiert stattdessen auf das „Anti-Ich“ und die „Anti-Show“. Neben Einflüssen ältester japanischer Folklore sind auch Strömungen des Deutschen Expressionismus, Dadaismus und Surrealismus erkennbar. Das Buch zieht Parallelen zu dem in den 50er und 60er Jahren weltweit vorangetriebenen Aktionismus. Ab 1994 bot die Steirische Kulturinitiative in mehreren Tanzlabors die Möglichkeit, Butoh als Fortsetzung des japanischen Aktionismus und des Ausdruckstanzes für professionelle und semiprofessionelle TänzerInnen sowie Laien zu erforschen. Die Butoh-Choreografin Yumiko Yoshioka erarbeitete in Workshops 1995 bis 1997 mit TänzerInnen verschiedener Niveaus bühnenreife Präsentationen. Auch Moe Yamamoto, der als Tanztheaterdirektor in Kanazawa tätig ist, gestaltete Produktionen mit semiprofessionellen und Laientänzerinnen. 2001 und 2002 war er Lektor der Internationalen Tanzwochen in Wien. Die Jazzpianistin Myra Melford trat für die Uraufführung einer Butoh-Produktion mit der Tänzerin Dawn Akemi Saito auf.

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Steirische Kulturinitiative: Klärende Rebellion, Herbert Nichols Schweiger, Riki Winter, Martin G. Wanko

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
Einband
(Hardcover),
Buchzustand
Beschädigt
Preis
€ 32,99

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Titel
Steirische Kulturinitiative: Klärende Rebellion
Untertitel
Butoh: Tanzlabor Graz: Texte, Gespräche, Fotografien
Sprache
Deutsch
Verlag
Böhlau
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Hardcover
Seitenzahl
126
ISBN10
3205771613
ISBN13
9783205771616
Reihe
Beschreibung
Vor etwa 40 Jahren entstand in Japan ein neues Verständnis von zeitgenössischem Tanz, bekannt als Butoh oder der Tanz der Finsternis. Ausgelöst von Tatsumi Hijikata und Kazuo Ohno in den späten 50er Jahren, entwickelte sich Butoh zu einer globalen Kunstform, die das menschliche Sein und dessen Ausdruck in den Mittelpunkt stellt. Der Tanz bricht mit traditionellen Konzepten von „Schönheit“ und der (eitlen) Vorstellung des „Ichs“, und fokussiert stattdessen auf das „Anti-Ich“ und die „Anti-Show“. Neben Einflüssen ältester japanischer Folklore sind auch Strömungen des Deutschen Expressionismus, Dadaismus und Surrealismus erkennbar. Das Buch zieht Parallelen zu dem in den 50er und 60er Jahren weltweit vorangetriebenen Aktionismus. Ab 1994 bot die Steirische Kulturinitiative in mehreren Tanzlabors die Möglichkeit, Butoh als Fortsetzung des japanischen Aktionismus und des Ausdruckstanzes für professionelle und semiprofessionelle TänzerInnen sowie Laien zu erforschen. Die Butoh-Choreografin Yumiko Yoshioka erarbeitete in Workshops 1995 bis 1997 mit TänzerInnen verschiedener Niveaus bühnenreife Präsentationen. Auch Moe Yamamoto, der als Tanztheaterdirektor in Kanazawa tätig ist, gestaltete Produktionen mit semiprofessionellen und Laientänzerinnen. 2001 und 2002 war er Lektor der Internationalen Tanzwochen in Wien. Die Jazzpianistin Myra Melford trat für die Uraufführung einer Butoh-Produktion mit der Tänzerin Dawn Akemi Saito auf.