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Systemische Soziale Arbeit: Familienrat und inklusive, versammelnde Methoden des Helfens

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„Zusammen ist man weniger allein“, heißt es so schön. Wo Menschen sich mit sozialen Problemen konfrontiert sehen, gilt dieser Satz umso mehr. „Familienrat“ nennt sich ein innovativer Ansatz für die Soziale Arbeit mit Familien, der die Stärken von größeren Familiengruppen zusammenführt und sie mit der Fachkompetenz von professionellen Helfern verbindet. Sein Ursprung liegt in den Praktiken der neuseeländischen Maori. Hier werden Probleme als Anlass verstanden, Gemeinschaft herzustellen. Ihre Ursachen werden nicht individuellen Symptomträgern zugeschrieben und Lösungen nicht von Hilfeexperten erwartet, sondern von Verwandtschaft, Netzwerken und anderen Menschen aus dem Umfeld. Für die Soziale Arbeit ist das sehr bereichernd: Kinderschutz z. B. braucht ein aufmerksames, wohlwollendes Umfeld; Integration oder Resozialisierung brauchen Unterstützer aus dem Netzwerk. Problemlösungen, die auf diese Weise gemeinsam entwickelt werden, bringen fast automatisch auch Inklusionseffekte mit sich. Das Buch stellt praxisnah die methodischen Elemente des Familienrats vor und geht auf die Herausforderungen der „versammelnden“ Arbeit ein. Die Kombination von journalistisch präsentierten Beispielen und deren fachlicher Analyse aus wissenschaftlicher Perspektive machen den besonderen Charme dieses Buches aus.

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Systemische Soziale Arbeit: Familienrat und inklusive, versammelnde Methoden des Helfens, Frank Früchtel, Erzsébet Roth

Sprache
Erscheinungsdatum
2017
Einband
(Paperback),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Systemische Soziale Arbeit: Familienrat und inklusive, versammelnde Methoden des Helfens
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2017
Einband
Paperback
Seitenzahl
255
ISBN10
3849701859
ISBN13
9783849701857
Reihe
Beschreibung
„Zusammen ist man weniger allein“, heißt es so schön. Wo Menschen sich mit sozialen Problemen konfrontiert sehen, gilt dieser Satz umso mehr. „Familienrat“ nennt sich ein innovativer Ansatz für die Soziale Arbeit mit Familien, der die Stärken von größeren Familiengruppen zusammenführt und sie mit der Fachkompetenz von professionellen Helfern verbindet. Sein Ursprung liegt in den Praktiken der neuseeländischen Maori. Hier werden Probleme als Anlass verstanden, Gemeinschaft herzustellen. Ihre Ursachen werden nicht individuellen Symptomträgern zugeschrieben und Lösungen nicht von Hilfeexperten erwartet, sondern von Verwandtschaft, Netzwerken und anderen Menschen aus dem Umfeld. Für die Soziale Arbeit ist das sehr bereichernd: Kinderschutz z. B. braucht ein aufmerksames, wohlwollendes Umfeld; Integration oder Resozialisierung brauchen Unterstützer aus dem Netzwerk. Problemlösungen, die auf diese Weise gemeinsam entwickelt werden, bringen fast automatisch auch Inklusionseffekte mit sich. Das Buch stellt praxisnah die methodischen Elemente des Familienrats vor und geht auf die Herausforderungen der „versammelnden“ Arbeit ein. Die Kombination von journalistisch präsentierten Beispielen und deren fachlicher Analyse aus wissenschaftlicher Perspektive machen den besonderen Charme dieses Buches aus.