Bookbot

Elsas Blaubeeren

Autor*innen

Parameter

  • 218 Seiten
  • 8 Lesestunden

Mehr zum Buch

Ein Haus, eine Familie, ein Duft nach Wald und Süße Nichts als ein Glas mit Blaubeeren haben Clara und ihre Schwester geerbt – außer dem ehemaligen „Russenhaus“, in dessen Keller es fast sieben Jahrzehnte überdauerte. Mit seltener Beschwingtheit und ansteckender Lebenslust erzählt Marion Boginski eine originelle Wende- und Familien-Geschichte, in der am Ende nicht unbedingt die Träume glücklich machen, die in Erfüllung gehen. „Als das Blaubeerglas leer war, war mir, als hätte ich unsere Familiengeschichte gegessen, für immer vereinnahmt, für immer lebendig in meinem Innern.“ Üppige Familienlegenden rankten sich um das Haus der Großeltern, denn gleich nach Kriegsende hatte man eine Mauer um die Siedlung gezogen und russische Offiziersfamilien dort einquartiert. So war es doppelt unerreichbar, ein Sehnsuchtsort, besonders für die jüngere der beiden Schwestern. Nach dem Mauerfall erhält die Familie das Haus völlig heruntergekommen zurück. Zwar zieht die große Schwester ein, aber jedes Mal wenn die jüngere von einem Mann verlassen wird, sucht sie dort für genau zweieinhalb Tage Zuflucht. Als sie Heiligabend wieder heulend vor der Tür steht, ist auch der Schwager verschwunden. Diesmal bleibt sie länger, stupst die Schwester ins Leben zurück und nimmt dabei mehr und mehr von dem Haus Besitz. Eine Geschichte von ansteckender Lebenslust, in der am Ende aufgegessen wird, was bestimmt war, aufgegessen zu werden.

Buchkauf

Elsas Blaubeeren, Marion Boginski

Sprache
Erscheinungsdatum
2009
Einband
(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Sehr gut
Preis
€ 2,79

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Elsas Blaubeeren
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Marion Boginski
Erscheinungsdatum
2009
Einband
Hardcover
Seitenzahl
218
ISBN10
3351032617
ISBN13
9783351032616
Reihe
Schlagwörter
Familie, Schwestern
Beschreibung
Ein Haus, eine Familie, ein Duft nach Wald und Süße Nichts als ein Glas mit Blaubeeren haben Clara und ihre Schwester geerbt – außer dem ehemaligen „Russenhaus“, in dessen Keller es fast sieben Jahrzehnte überdauerte. Mit seltener Beschwingtheit und ansteckender Lebenslust erzählt Marion Boginski eine originelle Wende- und Familien-Geschichte, in der am Ende nicht unbedingt die Träume glücklich machen, die in Erfüllung gehen. „Als das Blaubeerglas leer war, war mir, als hätte ich unsere Familiengeschichte gegessen, für immer vereinnahmt, für immer lebendig in meinem Innern.“ Üppige Familienlegenden rankten sich um das Haus der Großeltern, denn gleich nach Kriegsende hatte man eine Mauer um die Siedlung gezogen und russische Offiziersfamilien dort einquartiert. So war es doppelt unerreichbar, ein Sehnsuchtsort, besonders für die jüngere der beiden Schwestern. Nach dem Mauerfall erhält die Familie das Haus völlig heruntergekommen zurück. Zwar zieht die große Schwester ein, aber jedes Mal wenn die jüngere von einem Mann verlassen wird, sucht sie dort für genau zweieinhalb Tage Zuflucht. Als sie Heiligabend wieder heulend vor der Tür steht, ist auch der Schwager verschwunden. Diesmal bleibt sie länger, stupst die Schwester ins Leben zurück und nimmt dabei mehr und mehr von dem Haus Besitz. Eine Geschichte von ansteckender Lebenslust, in der am Ende aufgegessen wird, was bestimmt war, aufgegessen zu werden.