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Der Naturvertrag

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In diesem Buch geht es Michel Serres um nichts weniger als die Begründung einer philosophischen Ökologie: einer neuen Beziehung zur Natur. Die bislang herrschende Darstellung der Geschichte abstrahiert vom Eigendasein der Natur – diese ist allenfalls Dekor, in dem das vermeintlich wesentliche Geschehen sich abspielt, oder amorphes Objekt gewaltsamer Bemächtigung. Das welthistorische Neue heute ist, daß die Natur, der Planet Erde, zurückschlägt: Befangen in unserer – allzumenschlichen – Geschichte, haben wir noch kaum wahrgenommen, daß durch unsere blinden Verwüstungen in der Natur ein Gegner herangewachsen ist, der die gesamte Menschheit mit dem Tod bedroht. Angesichts dieser möglichen Katastrophe plädiert Serres für ein neues Verhältnis der beiden Mächte: So wie einst der Gesellschaftsvertrag dem Kampf aller gegen alle ein Ende setzte und die Geschichte der Menschen begründete, so soll der Naturvertrag anstelle regelloser Gewalt beider Kontrahenten ein durch Normen geregeltes Miteinander stiften.

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Der Naturvertrag, Michel Serres

Sprache
Erscheinungsdatum
1994
Einband
(Paperback)
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Titel
Der Naturvertrag
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Michel Serres
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1994
Einband
Paperback
Seitenzahl
203
ISBN10
3518116657
ISBN13
9783518116654
Reihe
Beschreibung
In diesem Buch geht es Michel Serres um nichts weniger als die Begründung einer philosophischen Ökologie: einer neuen Beziehung zur Natur. Die bislang herrschende Darstellung der Geschichte abstrahiert vom Eigendasein der Natur – diese ist allenfalls Dekor, in dem das vermeintlich wesentliche Geschehen sich abspielt, oder amorphes Objekt gewaltsamer Bemächtigung. Das welthistorische Neue heute ist, daß die Natur, der Planet Erde, zurückschlägt: Befangen in unserer – allzumenschlichen – Geschichte, haben wir noch kaum wahrgenommen, daß durch unsere blinden Verwüstungen in der Natur ein Gegner herangewachsen ist, der die gesamte Menschheit mit dem Tod bedroht. Angesichts dieser möglichen Katastrophe plädiert Serres für ein neues Verhältnis der beiden Mächte: So wie einst der Gesellschaftsvertrag dem Kampf aller gegen alle ein Ende setzte und die Geschichte der Menschen begründete, so soll der Naturvertrag anstelle regelloser Gewalt beider Kontrahenten ein durch Normen geregeltes Miteinander stiften.