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Nicht alles muss gesagt werden. Wann Schweigen klüger ist als Reden

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  • 94 Seiten
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„Wahrheit braucht nicht nur Mut. Sie braucht Maß, Zeit, Form und einen Raum, in dem sie nicht sofort zur Verletzung werden muss. Und Schweigen braucht nicht nur Geduld. Es braucht Wachheit, damit aus Schonung nicht Verleugnung wird. Zwischen Schweigen und Aussprechen liegt dieser Raum. In ihm entscheidet sich oft mehr als im Satz selbst. Vielleicht geht es am Ende sogar weniger um die Wahl zwischen Reden und Schweigen als um die Ordnung, in der beides möglich wird: um Nähe und Abstand, um Richtung und Grenze, um jenen unscheinbaren Raum, in dem Beziehung überhaupt Gestalt annimmt.“ Peter Geißler stellt sich in diesem Buch eine Frage, die zunächst provokant erscheinen mag: Führt das kulturelle Sentiment unserer Gegenwart, in der Offenheit per se als erstrebenswert gilt, nicht zu mehr Leid und Belastung, als dass es hilft? An seine langjährige Erfahrung als Psychotherapeut anknüpfend untersucht der Autor eine faszinierende These: Was, wenn Schweigen nicht das Gegenteil von Offenheit ist, sondern vielmehr ihre Bedingung? Wenn sich Schweigen und Sprechen nicht ausschließen, sondern ergänzen? Wenn Schweigen in manchen Situationen einfach die bessere Wahl ist? Weit davon entfernt, allzu einfache Lösungen zu präsentieren, argumentiert Geißler nicht gegen eine Kultur der Offenheit, sondern für Sensibiltät, Takt und Maß.

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Nicht alles muss gesagt werden. Wann Schweigen klüger ist als Reden, Peter Geisler

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Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Paperback)
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Titel
Nicht alles muss gesagt werden. Wann Schweigen klüger ist als Reden
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Geisler
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Paperback
Seitenzahl
94
ISBN13
9783831625383
Reihe
Beschreibung
„Wahrheit braucht nicht nur Mut. Sie braucht Maß, Zeit, Form und einen Raum, in dem sie nicht sofort zur Verletzung werden muss. Und Schweigen braucht nicht nur Geduld. Es braucht Wachheit, damit aus Schonung nicht Verleugnung wird. Zwischen Schweigen und Aussprechen liegt dieser Raum. In ihm entscheidet sich oft mehr als im Satz selbst. Vielleicht geht es am Ende sogar weniger um die Wahl zwischen Reden und Schweigen als um die Ordnung, in der beides möglich wird: um Nähe und Abstand, um Richtung und Grenze, um jenen unscheinbaren Raum, in dem Beziehung überhaupt Gestalt annimmt.“ Peter Geißler stellt sich in diesem Buch eine Frage, die zunächst provokant erscheinen mag: Führt das kulturelle Sentiment unserer Gegenwart, in der Offenheit per se als erstrebenswert gilt, nicht zu mehr Leid und Belastung, als dass es hilft? An seine langjährige Erfahrung als Psychotherapeut anknüpfend untersucht der Autor eine faszinierende These: Was, wenn Schweigen nicht das Gegenteil von Offenheit ist, sondern vielmehr ihre Bedingung? Wenn sich Schweigen und Sprechen nicht ausschließen, sondern ergänzen? Wenn Schweigen in manchen Situationen einfach die bessere Wahl ist? Weit davon entfernt, allzu einfache Lösungen zu präsentieren, argumentiert Geißler nicht gegen eine Kultur der Offenheit, sondern für Sensibiltät, Takt und Maß.