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Liturgie ist en vogue. Das Bewusstsein fur religiosen Ausdruck ist spurbar gestiegen. Ubungen zur liturgischen Prasenz gehoren in den Predigerseminaren zum Pflichtprogramm, das Abendmahl wird zum selbstverstandlichen Bestandteil protestantischer Gottesdienste und Tagzeitengebete erleben eine unerwartete Renaissance. Auch die gesellschaftliche Offentlichkeit scheint zunehmend sensibler zu werden im Blick auf religionsasthetische Fragen. Damit geraten der Offentlichkeitscharakter und die kulturelle Bedingtheit von Liturgie ins Blickfeld. - Wie gewinnt christliche Religionspraxis ihr Profil, wenn sie erkennbar in Form gebracht wird? Was tragt das liturgische Formenspiel aus zur Deutung spatmoderner Kultur? Und wo verhelfen Kulturformen zu einem vertieften Verstandnis der Liturgie? Dieser Gang durch den Sonntagsgottesdienst fuhrt an einzelnen liturgischen Stucken entlang und hebt ihren religionsasthetischen Eigensinn hervor. Die gottesdienstlichen Lehrstucke stehen in der Tradition semiotischer Liturgik. Als kulturelle Performance geben die gottesdienstlichen Zeichenwelten zu denken und zu lernen.
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Praktische Theologie Heute - 104: Fremde Heimat Liturgie, Thomas Klie
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2010
- Einband
- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- € 14,89
Keiner hat bisher bewertet.
- Titel
- Praktische Theologie Heute - 104: Fremde Heimat Liturgie
- Untertitel
- Ästhetik gottesdienstlicher Stücke
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Thomas Klie
- Verlag
- Kohlhammer
- Erscheinungsdatum
- 2010
- Einband
- Paperback
- Seitenzahl
- 223
- ISBN10
- 3170210289
- ISBN13
- 9783170210288
- Reihe
- Kategorien
- Schlagwörter
- Deutschland, Theologie, Ethik, Ästhetik, Rituale und Zeremonien, Religionswissenschaft, Christliche Theologie, Liturgie
- Beschreibung
- Liturgie ist en vogue. Das Bewusstsein fur religiosen Ausdruck ist spurbar gestiegen. Ubungen zur liturgischen Prasenz gehoren in den Predigerseminaren zum Pflichtprogramm, das Abendmahl wird zum selbstverstandlichen Bestandteil protestantischer Gottesdienste und Tagzeitengebete erleben eine unerwartete Renaissance. Auch die gesellschaftliche Offentlichkeit scheint zunehmend sensibler zu werden im Blick auf religionsasthetische Fragen. Damit geraten der Offentlichkeitscharakter und die kulturelle Bedingtheit von Liturgie ins Blickfeld. - Wie gewinnt christliche Religionspraxis ihr Profil, wenn sie erkennbar in Form gebracht wird? Was tragt das liturgische Formenspiel aus zur Deutung spatmoderner Kultur? Und wo verhelfen Kulturformen zu einem vertieften Verstandnis der Liturgie? Dieser Gang durch den Sonntagsgottesdienst fuhrt an einzelnen liturgischen Stucken entlang und hebt ihren religionsasthetischen Eigensinn hervor. Die gottesdienstlichen Lehrstucke stehen in der Tradition semiotischer Liturgik. Als kulturelle Performance geben die gottesdienstlichen Zeichenwelten zu denken und zu lernen.


