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Die Wucht des Undarstellbaren

Bildkulturen des Christentums

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  • 368 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Das Christentum hat ein ursprüngliches Verhältnis zum Bild: erkennt doch der Glaube in Christus selbst das wahre Bild Gottes. Die Darstellung des Undarstellbaren, die Vergegenwärtigung des absolut Transzendenten – wie soll das gehen? Zwischen den Polen einer „Lust am Bild“ und der Wucht des Undarstellbaren spannen sich die Bildkulturen des Christentums aus. In der Bearbeitung dieser Spannung gewinnt der Künstler zunehmend an Bedeutung. So bringt das Christentum das Bild in die Moderne. Es ist die innere Dialektik von Darstellung und Undarstellbarkeit, aus der das Bild seine Anziehungskraft schöpft: als würde das Bild längst uns schon angeschaut haben, bevor unser Blick auf es fällt. In einem Gang durch bedeutende und ausgefallene Marien- und Christusdarstellungen der Jahrhunderte lädt dieses Buch zu persönlichen Bildbegegnungen ein. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen.„Gibt es eine ursprünglichere menschliche Mächtigkeit als die eines Antlitzes: das dir schon entgegenschauende Gesicht, als dein Blick erst auf es fällt? Unverborgen ist des Menschen Antlitz, was immer sonst er vor sich, der Welt und Gott verhehlen mag. Kein anderes Bild des Absoluten haben wir als seine Reflexion im Antlitz des menschlichen Subjekts.“ (Knut Wenzel)

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Die Wucht des Undarstellbaren, Professor Knut Wenzel

Sprache
Erscheinungsdatum
2019
Einband
(Hardcover),
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Titel
Die Wucht des Undarstellbaren
Untertitel
Bildkulturen des Christentums
Sprache
Deutsch
Verlag
Herder
Erscheinungsdatum
2019
Einband
Hardcover
Seitenzahl
368
ISBN10
3451309858
ISBN13
9783451309854
Reihe
Beschreibung
Das Christentum hat ein ursprüngliches Verhältnis zum Bild: erkennt doch der Glaube in Christus selbst das wahre Bild Gottes. Die Darstellung des Undarstellbaren, die Vergegenwärtigung des absolut Transzendenten – wie soll das gehen? Zwischen den Polen einer „Lust am Bild“ und der Wucht des Undarstellbaren spannen sich die Bildkulturen des Christentums aus. In der Bearbeitung dieser Spannung gewinnt der Künstler zunehmend an Bedeutung. So bringt das Christentum das Bild in die Moderne. Es ist die innere Dialektik von Darstellung und Undarstellbarkeit, aus der das Bild seine Anziehungskraft schöpft: als würde das Bild längst uns schon angeschaut haben, bevor unser Blick auf es fällt. In einem Gang durch bedeutende und ausgefallene Marien- und Christusdarstellungen der Jahrhunderte lädt dieses Buch zu persönlichen Bildbegegnungen ein. Mit zahlreichen farbigen Abbildungen.„Gibt es eine ursprünglichere menschliche Mächtigkeit als die eines Antlitzes: das dir schon entgegenschauende Gesicht, als dein Blick erst auf es fällt? Unverborgen ist des Menschen Antlitz, was immer sonst er vor sich, der Welt und Gott verhehlen mag. Kein anderes Bild des Absoluten haben wir als seine Reflexion im Antlitz des menschlichen Subjekts.“ (Knut Wenzel)