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Sprachpragmatik und Philosophie

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Pragmatik ist die Disziplin der Semiotik, die sich mit dem Verhältnis zwischen Zeichen, zeichenverwendendem Subjekt und Subjekt beschäftigt. Die empirische Pragmatik, als Teil der empirischen Linguistik, betrachtet die tatsächlichen Bedingungen, Regeln und Konventionen, die die Kommunikation zwischen Subjekten regeln, und ist in dieser Hinsicht unproblematisch. Im Gegensatz dazu ist der weitgehende Anspruch einer philosophischen Pragmatik, die universelle pragmatische Strukturen oder normativ verbindliche Kommunikationsregeln herausstellen möchte, problematisch. Diese Ansätze streben an, die grundlegenden Bedingungen für die Möglichkeit und Gültigkeit zeichenvermittelter Erkenntnis und sinnvoller Argumentation zu definieren. Dabei beruft sich die Universal- bzw. Transzendentalpragmatik auf Aporien, die aus der syntaktisch-semantischen Sprachphilosophie resultieren und die Pragmatik in den Hintergrund drängen. Sie weist auch darauf hin, dass viele traditionelle epistemologische und sprachphilosophische Probleme systematisch in den Bereich der Pragmatik fallen. Zu den Diskussionen über diese anspruchsvolle Konzeption haben K.-O. Apel, J. Habermas, S. Kanngießer, H. Schnelle und D. Wunderlich beigetragen.

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Sprachpragmatik und Philosophie, Karl-Otto Apel

Sprache
Erscheinungsdatum
1982
Einband
(Paperback)
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Titel
Sprachpragmatik und Philosophie
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Karl-Otto Apel
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1982
Einband
Paperback
Seitenzahl
487
ISBN10
3518279750
ISBN13
9783518279755
Reihe
Beschreibung
Pragmatik ist die Disziplin der Semiotik, die sich mit dem Verhältnis zwischen Zeichen, zeichenverwendendem Subjekt und Subjekt beschäftigt. Die empirische Pragmatik, als Teil der empirischen Linguistik, betrachtet die tatsächlichen Bedingungen, Regeln und Konventionen, die die Kommunikation zwischen Subjekten regeln, und ist in dieser Hinsicht unproblematisch. Im Gegensatz dazu ist der weitgehende Anspruch einer philosophischen Pragmatik, die universelle pragmatische Strukturen oder normativ verbindliche Kommunikationsregeln herausstellen möchte, problematisch. Diese Ansätze streben an, die grundlegenden Bedingungen für die Möglichkeit und Gültigkeit zeichenvermittelter Erkenntnis und sinnvoller Argumentation zu definieren. Dabei beruft sich die Universal- bzw. Transzendentalpragmatik auf Aporien, die aus der syntaktisch-semantischen Sprachphilosophie resultieren und die Pragmatik in den Hintergrund drängen. Sie weist auch darauf hin, dass viele traditionelle epistemologische und sprachphilosophische Probleme systematisch in den Bereich der Pragmatik fallen. Zu den Diskussionen über diese anspruchsvolle Konzeption haben K.-O. Apel, J. Habermas, S. Kanngießer, H. Schnelle und D. Wunderlich beigetragen.