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Europäische Komponistinnen - 6: Fanny Hensel geb. Mendelssohn

Musikerin der Romantik

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  • 349 Seiten
  • 13 Lesestunden

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Fanny Hensel, geb. Mendelssohn (1805–1847) hat sich ihr – viel zu kurzes – Leben lang an ihrem jüngeren Bruder, Felix Mendelssohn-Bartholdy, orientiert und abgearbeitet. Seit 1839 war sie mit dem Maler Wilhelm Hensel verheiratet. Zunächst abhängig von ihrem Bruder, später dann unabhängig hat sie ihren eigenen Weg gefunden als glänzende Pianistin, als Organisatorin der bedeutsamen Berliner »Sonntagsmusiken«, in der Mitarbeit an der Wiederaufführung der Matthäuspassion 1829 und vor allem in der Komposition von Liedern und Klavierwerken. Diese gehen in ihrer ungewöhnlichen Ausdruckskraft und Heftigkeit über vieles hinaus, was mancher ihrer männlichen Zeitgenossen hervorgebracht hat. Für das Verständnis dieser ungewöhnlichen Musikerin ist ihre Herkunft aus der berühmten Familie Mendelssohn ebenso bestimmend wie ihr umfangreicher Briefwechsel mit dem Bruder, in dem sie sich als kenntnis- und ideenreiche, kritische, aber auch überaus witzige Person zeigt. Einen vergleichbaren Witz findet man weder in den Briefen von Beethoven, Schubert und Schumann noch in denen ihres Bruders Felix. Er ist ein markantes Zeichen ihrer – weiblichen – Identität und in verschiedenen Ausprägungen auch in vielen ihrer Kompositionen wiederzufinden.

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Europäische Komponistinnen - 6: Fanny Hensel geb. Mendelssohn, Peter Schleuning

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
Einband
(Hardcover),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Europäische Komponistinnen - 6: Fanny Hensel geb. Mendelssohn
Untertitel
Musikerin der Romantik
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Schleuning
Verlag
Böhlau
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Hardcover
Seitenzahl
349
ISBN10
3412048062
ISBN13
9783412048068
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
Fanny Hensel, geb. Mendelssohn (1805–1847) hat sich ihr – viel zu kurzes – Leben lang an ihrem jüngeren Bruder, Felix Mendelssohn-Bartholdy, orientiert und abgearbeitet. Seit 1839 war sie mit dem Maler Wilhelm Hensel verheiratet. Zunächst abhängig von ihrem Bruder, später dann unabhängig hat sie ihren eigenen Weg gefunden als glänzende Pianistin, als Organisatorin der bedeutsamen Berliner »Sonntagsmusiken«, in der Mitarbeit an der Wiederaufführung der Matthäuspassion 1829 und vor allem in der Komposition von Liedern und Klavierwerken. Diese gehen in ihrer ungewöhnlichen Ausdruckskraft und Heftigkeit über vieles hinaus, was mancher ihrer männlichen Zeitgenossen hervorgebracht hat. Für das Verständnis dieser ungewöhnlichen Musikerin ist ihre Herkunft aus der berühmten Familie Mendelssohn ebenso bestimmend wie ihr umfangreicher Briefwechsel mit dem Bruder, in dem sie sich als kenntnis- und ideenreiche, kritische, aber auch überaus witzige Person zeigt. Einen vergleichbaren Witz findet man weder in den Briefen von Beethoven, Schubert und Schumann noch in denen ihres Bruders Felix. Er ist ein markantes Zeichen ihrer – weiblichen – Identität und in verschiedenen Ausprägungen auch in vielen ihrer Kompositionen wiederzufinden.