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Flohmärkte

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  • 107 Seiten
  • 4 Lesestunden

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»Ein Besuch auf dem Flohmarkt ist eine Reise in die Vergangenheit. Wir begegnen den Überresten unseres früheren Lebens wie lange vergessenen Freunden.« »Ich muss sechs Jahre alt gewesen sein, als meine Mutter mich zum erstenmal zu Verwandten mitnahm, die in einem ehemals vornehmen, inzwischen aber heruntergekommenen Haus wohnten. Die altmodischen Kissen und Teppiche, die alten Tiffany-Teller und das Silberbesteck beeindruckten mich ungeheuer. Es war alles so herzzerreißend, so tragisch und literarisch. Ich beneidete diese Verwandten, die in einem Haus wohnten, das offensichtlich voller Geschichten steckte. Ich dachte an Morgenröcke, seidene Fächer und Operngläser aus Gold, und seit ich weiß, wo man solche Dinge nicht nur bestaunen, sondern auch erwerben kann, bin ich der Leidenschaft für Flohmärkte völlig verfallen. Es ist beinahe unheimlich: Ich kann die Worte „Antik“ oder „Flohmarkt“ in jeder Sprache und Schrift lesen, in der kleinsten Zeitungsanzeige und aus dem fahrenden Auto … Zwei Dinge ziehen mich dabei magisch an: der intime Einblick in das Leben von Menschen, die vielleicht schon längst tot sind, und natürlich die Schatzsuche, die Hoffnung auf den einmaligen großen Fund. Der ist nämlich gar nicht so selten …«

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Flohmärkte, Binnie Kirshenbaum

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
Einband
(Paperback),
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Gebraucht - Sehr gut
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Titel
Flohmärkte
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
107
ISBN10
3423206101
ISBN13
9783423206105
Reihe
Schlagwörter
Beschreibung
»Ein Besuch auf dem Flohmarkt ist eine Reise in die Vergangenheit. Wir begegnen den Überresten unseres früheren Lebens wie lange vergessenen Freunden.« »Ich muss sechs Jahre alt gewesen sein, als meine Mutter mich zum erstenmal zu Verwandten mitnahm, die in einem ehemals vornehmen, inzwischen aber heruntergekommenen Haus wohnten. Die altmodischen Kissen und Teppiche, die alten Tiffany-Teller und das Silberbesteck beeindruckten mich ungeheuer. Es war alles so herzzerreißend, so tragisch und literarisch. Ich beneidete diese Verwandten, die in einem Haus wohnten, das offensichtlich voller Geschichten steckte. Ich dachte an Morgenröcke, seidene Fächer und Operngläser aus Gold, und seit ich weiß, wo man solche Dinge nicht nur bestaunen, sondern auch erwerben kann, bin ich der Leidenschaft für Flohmärkte völlig verfallen. Es ist beinahe unheimlich: Ich kann die Worte „Antik“ oder „Flohmarkt“ in jeder Sprache und Schrift lesen, in der kleinsten Zeitungsanzeige und aus dem fahrenden Auto … Zwei Dinge ziehen mich dabei magisch an: der intime Einblick in das Leben von Menschen, die vielleicht schon längst tot sind, und natürlich die Schatzsuche, die Hoffnung auf den einmaligen großen Fund. Der ist nämlich gar nicht so selten …«