Romantik
Beziehungen, Emotionen und alles, was zwischen zwei schlagenden Herzen passiert. Von sanften Berührungen bis hin zu ungezügelter Leidenschaft, von der realen Welt bis zu fantastischen Höfen.
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Jude versucht ihr Heimatdorf nach Möglichkeit so selten wie möglich zu besuchen - zu schmerzhaft sind die damit verbundenen Erinnerungen und das Gefühl, nicht dazuzugehören. Stattdessen reist sie durch die Welt und bleibt nirgends lang genug, um ernsthafte Beziehungen zuzulassen und Wurzeln zu schlagen. Als sie für die Hochzeit ihrer Schwester dann allerdings zurück kommt und den Barista James kennenlernt, stellt er ihr Leben gehörig auf den Kopf (und sie seins!)... Ich liebe den humorvollen Schreibstil von Kyra Groh und habe mich daher sehr auf die Geschichte gefreut. Mit Jude bekommen wir eine interessante und eher unübliche Protagonistin - eine Frau, die das Gefühl hat, überall anzuecken und nicht dazuzugehören, weswegen sie es nicht mal mehr versucht. Und mit James bekommen wir einen Protagonisten, der tief verletzt wurde und deswegen sein Herz vor Gefühlen verschlossen hat. Als die beiden aufeinander treffen, ist auf Anhieb klar - das passt gar nicht. Und genau deswegen irgendwie auch wieder umso besser. Eine schöne Liebesgeschichte und obwohl mich das Buch irgendwie nicht so sehr überzeugen konnte wie die anderen Bücher der Autorin, freue ich mich nun trotzdem auf Band 2 und 3 der Reihe!Sabrina B.


Wir begleiten Marie, die nach Intrigen und Verrat alles verliert und als Ausgestoßene ums Überleben kämpfen muss. Ihr Weg ist brutal, oft schwer zu ertragen, aber konsequent erzählt. Gewalt, Ungerechtigkeit und Machtmissbrauch werden nicht beschönigt, das Mittelalter erscheint hier als rauer, gnadenloser Ort, an dem Schwäche kaum verziehen wird. Genau darin liegt ein Teil der Wirkung des Romans. Stärken hat das Buch vor allem im Tempo und in der Zugänglichkeit. Die Handlung bleibt durchgehend spannend, Kapitel enden häufig mit klaren Cliffhangern, und man merkt schnell: Das hier soll gelesen, nicht analysiert werden. Historische Details sind präsent, ohne den Text zu überladen, auch wenn sie eher stützen als vertiefen. Literarisch bleibt Die Wanderhure eher schlicht. Figuren sind klar gezeichnet, manchmal etwas eindimensional, Gut und Böse selten wirklich ambivalent. Psychologische Tiefe steht nicht im Fokus, dafür Emotion und Dramatik. Wer feine Zwischentöne sucht, wird sie hier kaum finden. Unterm Strich ist Die Wanderhure kein literarischer Meilenstein, aber ein äußerst wirkungsvoller historischer Unterhaltungsroman. Hart, emotional und mit hohem Sog, ideal für Leserinnen und Leser, die eine packende Geschichte wollen und sich bewusst auf klare Kontraste einlassen.Ben @Buchkomet Blog


Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Frau Müntefering in früheren Leben Katze und Hund gewesen sein muss oder die Tagebücher ihrer Tiere gelesen hat. Man fühlt mit Kalle und Kasimir in Freud und Leid mit (insbesondere wenn es um unerreichbare Wurst geht). Humorvoll und einfach nur schön!h***@t***.de



























































