Diese epische Saga schildert die spannenden Abenteuer und edlen Taten eines legendären Apachenhäuptlings und seines weißen Blutsbruders. Tauchen Sie ein in das Herz des amerikanischen Westens, einem Land ungezähmter Wildnis und aufeinanderprallender Zivilisationen, wo Ehre, Freundschaft und Gerechtigkeit auf die ultimative Probe gestellt werden. Erleben Sie eine Welt voller actionreicher Spannung und unvergesslicher Charaktere, die Sie in eine Welt der Entdeckungen und moralischen Komplexität entführen wird.
Der Leser erfährt, wie der Ich-Erzähler zum berühmten Westmann Old Shatterhand wird und die Freundschaft des edlen Apatschen Winnetou erringt. Das tragische Schicksal Nscho-tschis verleiht dieser Geschichte jenen Hauch von Schwermut, der über dem verzweifelten Todesringen der roten Rasse liegt.
Der Leser erfährt, wie der Ich-Erzähler zum berühmten Westmann Old Shatterhand wird und die Freundschaft des edlen Apatschen Winnetou erringt. Das tragische Schicksal Nscho-tschis verleiht dieser Geschichte jenen Hauch von Schwermut, der über dem verzweifelten Todesringen der roten Rasse liegt.
Hrsg. von Ruprecht Gammler in Zusammenarbeit mit Werner Kittstein. Hamburg/Regensburg 2003, 323 Seiten. Enthält 17 Erstdrucke aus den Jahren 1875-1881: 1. „Deutsches Familienblatt“ 1. Jg. (1875/1876) Inn-nu-woh, der Indianerhäuptling, Ein Stücklein vom alten Dessauer, Die Fastnachtsnarren, Old Firehand, Auf den Nußbäumen. 2. „Das Buch für Alle“ 13. Jg. (1878) mit der Dorfgeschichte „Der ‚Samiel’“. 3. „Weltspiegel“ (Jge. 1878 und 1879) Das Ducatennest, Der Teufelsbauer, Die drei Feldmarschalls, Die verwünschte Ziege, Der Herrgottsengel, Die Laubthaler, Des Kindes Ruf, Der Gichtmüller 4. :“Für alle Welt!“ 5. Jg. (1881) Der Scheerenschleifer, Tui Fanua, Die Both Shatters Umfangreiche, teilweise reich illustrierte Einleitungen zu den Texten und zur Verlagsgeschichte von Hermann Schönlein und Adolph Wolf liefern H. Kühne, R. Gammler, W. Kittstein, M. Zaremba und P. Krauskopf inkl. ausführlicher Bibliographien.
Nach vielen spannenden Erlebnissen unter den Komantschen und in Kalifornien setzt die Erzählung vom Leben und Sterben des edlen Häuptlings dem ganzen indianischen Volk ein unvergängliches Denkmal. Der Bericht über das Testament des Apatschen beschließt das tragische Geschehen.
Es war an einem schönen, warmen Frühlingstag, als ein Sonnenstrahl ins Zimmer schien und mir "Gruß dich Gott!" zurief. Das "Herzle" kam aus dem Erdgeschoss und brachte die erste Morgenpost, die gerade vom Briefträger abgegeben worden war. Sie setzte sich mir gegenüber, wie so oft, und begann, die Kuverts zu öffnen. Doch bevor sie dazu kam, fragte ich mich: "Wer ist das Herzle? So heißt doch eigentlich niemand." Tatsächlich handelt es sich um einen Kosenamen, der aus dem ersten Band meiner "Erzgebirgischen Dorfgeschichten" stammt. Dort gibt es ein "Musterbergle," ein "Musterdorfle," ein "Mustergartle" und ein "Musterhausle," in dem das "Herzle" mit ihrer Mutter wohnt. Dieses "Herzle" ist der seelische Abglanz meiner Frau. Als ich an ihrem Porträt arbeitete und es "Herzle" nannte, übertrug sich dieser Name allmählich auch auf das Original. Doch nicht immer! Wenn Wolken am Himmel stehen, für die ich selbst verantwortlich bin, nenne ich sie "Klara." Wenn diese Wolken verschwinden, sage ich "Klarchen," und wenn sie ganz weg sind, bleibt es bei "Herzle." Meine Frau nennt mich jedoch immer nur "Herzle," da sie niemals Wolken macht.