Eine Welt für Julius
- 524 Seiten
- 19 Lesestunden
Alfredo Bryce Echenique wurde am 19. Februar 1939 in Lima geboren und wuchs in einer peruanisch-englischen Familie auf. Ab 1957 studierte er Jura und Literaturwissenschaften an der Universidad Nacional Mayor de San Marcos in Lima, wo er 1963 seinen Anwaltsabschluss und 1964 seinen Abschluss in Literatur mit einer Arbeit über Hemingway erlangte. Im selben Jahr zog er nach Paris, um an der Sorbonne klassische und moderne französische Literatur zu studieren und eine Doktorarbeit zu beginnen. Neben seiner Lehrtätigkeit an Universitäten in Frankreich, darunter Nanterre und Montpellier, war er ab 1975 journalistisch für das 'Suplemento Cultural' der mexikanischen Tageszeitung 'El Sol' tätig. 1984 ließ er sich in Madrid nieder, um als freier Schriftsteller zu arbeiten, und kehrte 1999 nach Lima zurück. Sein Debütroman, der 1970 erschien, wurde in zehn Sprachen übersetzt und gilt als lateinamerikanischer Klassiker. Bryce Echenique hat seither etwa zwanzig Werke veröffentlicht, darunter Romane, Erzählungen und autobiografische Texte. In der spanischsprachigen Welt zählt er zu den bekanntesten lateinamerikanischen Autoren und erhielt 2002 den renommierten Premio Grinzane Cavour sowie den Planeta-Preis.














