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Yasmina Mélaouah

    Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord
    Adel vernichtet
    Der vierzehnte Stein
    Paradies der Ungeheuer
    Wenn alte Damen schießen
    La Trilogia Adamsberg
    • Mio fratello

      • 121 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Poco tempo dopo la morte del fratello Bernard, Daniel Pennac allestisce una lettura scenica di un celebre racconto di Melville, Bartleby lo scrivano. Per il personaggio di Bartleby, lui e Bernard avevano la medesima predilezione. Alternando le pagine dell’adattamento teatrale di Bartleby agli aneddoti su Bernard, ricordi affettuosi, divertenti o spietati e battute piene di humour, Daniel Pennac tratteggia il ricordo del fratello scomparso, vero e proprio complice, insostituibile compagno di vita. E mette contemporaneamente in luce una singolare affinità tra i due personaggi. Come Bartleby, Bernard era sempre più incline a ritrarsi deliberatamente dalla vita sociale, a un rifiuto categorico di aggravare l’entropia. Un singolare libro d’amore, insieme profondo, lucido e toccante. “Non so niente di mio fratello morto, se non che gli ho voluto bene. Sento moltissimo la sua mancanza, e tuttavia non so chi ho perso. Ho perso il piacere della sua compagnia, la gratuità del suo affetto, la serenità dei suoi giudizi, la complicità del suo senso dell’umorismo, ho perso la quiete. Ho perso quel po’ di tenerezza che c’era ancora al mondo. Ma chi ho perso?”

      Mio fratello2018
      3,8
    • Eine irre Familie auf aberwitziger Mission — die Malaussènes sind wieder da! Nur ein bisschen älter sind sie geworden, aber noch genauso verrückt wie eh und je. Auf der Suche nach einem Entführungsopfer und nach der Wahrheit oder dem, was sie dafür hält, macht diese Familie Paris unsicher. Benjamin Malaussène, Oberhaupt der Familie, Verlagslektor und professioneller Sündenbock, lebt zurückgezogen im südfranzösischen Vercors, wo er im Auftrag seiner Verlegerin mit dem Personenschutz für einen Enthüllungsautor betraut ist. In Paris wird derweil Georges Lapietà, Ex-Manager eines großen Unternehmens, entführt. Die Entführer verlangen exakt die Summe als Lösegeld, die Lapietà kurz zuvor als goldenen Handschlag erhalten hat. Ganz Frankreich ist alarmiert, hat Lapietà doch zuvor das Unternehmen, dessen Abfindung er kassiert hat, fast ruiniert. Nun beginnt eine fieberhafte und slapstickreiche Suche nach der Wahrheit (im Vercors) und nach Georges Lapietà (in Paris). Und als Benjamin dämmert, dass – natürlich – alles irgendwie mit allem zusammenhängt, ist es schon fast zu spät. Daniel Pennac bleibt sich treu und hat einen hinreißend skurril-schrägen Krimi mit Kultpotenzial vorgelegt, voller Situationskomik, falscher und richtiger Fährten, mit vielen Seitenhieben gegen die aktuelle Politik in Frankreich und das postindustrielle Gesellschaftsmodell.

      Der Fall Malaussène - sie haben mich belogen2017
      3,8
    • L'alcol e la nostalgia

      • 120 Seiten
      • 5 Lesestunden

      L’autore di Bussola, premio Goncourt nel 2015, presenta un nuovo romanzo dove amore, letteratura, viaggio e amicizia si intrecciano in una Russia affascinante e inquietante. Se Bussola esplorava l’amore “impossibile” tra Oriente e Occidente, questo romanzo affronta il complesso rapporto tra Occidente e Russia. La trama segue Mathias, che intraprende un lungo viaggio in treno verso la Siberia per seppellire il suo grande amico Vladimir. La loro amicizia, segnata da rivalità amorosa, nasce per Jeanne, prima fidanzata di Mathias a Parigi e poi innamorata di Vladimir a Mosca. L’incontro tra Mathias e Jeanne in Russia dà vita a un triangolo amoroso appassionato e autodistruttivo, caratterizzato da alcol, sesso, poesia, droga e follia. Mathias narra il suo viaggio attraverso paesaggi di ghiaccio e neve, betulle, tundra e i fantasmi di deportati siberiani e cosacchi. I suoi ricordi, l’alcol e la nostalgia lo accompagnano, mentre riflette sulla sua esistenza e sulla sua relazione con Jeanne e Vladimir. Con toni evocativi, il romanzo esplora temi di perdita, identità e il peso del passato.

      L'alcol e la nostalgia2017
      3,4
    • Paradies der Ungeheuer

      Ein Malaussène-Roman

      Endlich - der erste aller Malaussène-Romane in einer neuen Übersetzung Von Beruf ist Benjamin Malaussène Sündenbock, aber auch großer Bruder und Ernährer zahlreicher Halbgeschwister. Die ganze Sippschaft wohnt in einem alten Laden im bunten Pariser Stadtteil Belleville. Väter gibt es nicht, und Maman ist ständig in Liebesabenteuern unterwegs. Benjamin arbeitet in einem großen Pariser Kaufhaus in der Reklamationsabteilung, hält für alle Pannen seinen Kopf hin. Aber man will ihm noch mehr anhängen: eine Serie geheimnisvoller Bombenexplosionen im Kaufhaus, deren Opfer sich ausgerechnet immer in seiner Nähe aufhielten. Doch die Ermittlungen des Kriminalkommissars Coudrier führen in eine andere Richtung. Benjamin könnte aufatmen, wenn nicht zu Hause bei den Geschwistern dauernd etwas schief ginge: Jeremy bastelt in der Schule erfolgreich eine Bombe, Louna kriegt Zwillinge, Julius der Hund erleidet seinen ersten epileptischen Anfall. Und in all dem Trubel verliebt Benjamin sich unsterblich in die überwältigende Journalistin »Tante Julia«.

      Paradies der Ungeheuer2014
      4,1
    • Der große Meaulnes

      Roman

      • 256 Seiten
      • 9 Lesestunden

      François Seurel, Sohn eines Volksschullehrers in der nordfranzösischen Provinz, findet an einem Novembersonntag des Jahres 1890 in dem siebzehnjährigen Augustin Meaulnes einen langersehnten Freund. Die beiden Jungen sind »Schwärmer, Schlafwandler zwischen Traum und Wachen, enthusiastisch gebannt von den Reizen einer inneren Welt voller Schönheit und Liebe« (Ludwig Harig). Als Meaulnes in einem verwunschenen Herrenhaus der schönen Yvonne de Galais begegnet, sie aber gleich wieder aus den Augen verliert, macht er sich mit François auf eine Suche, die die intime Jugendfreunschaft auf die Probe stellen, und Jahre später in Paris die Geschicke beider Männer bestimmen wird. In Frankreich schnell zum Kultbuch avanciert, erzählt diese wehmutsvolle Geschichte von einem jungen Mann, »dessen Kindheit zu schön war«, und von der zauberhaften und tragischen Freundschaft zweier ungestümer Träumer, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch gleichermaßen von einer betörenden Frauengestalt in Bann gezogen werden. Eines der bedeutendsten Bücher des 20. Jahrhunderts: In seinem Roman verwebt Henri Alain-Fournier verwegen Traum, Phantasie und Wirklichkeit. Das Werk um die Vertreibung aus dem Paradies der kindlichen Erlebniskraft in die Realität des Erwachsenenlebens ist Weltliteratur – eindrucksvoll, einfühlsam, mitreißend.

      Der große Meaulnes2013
      3,7
    • La Trilogia Adamsberg

      • 911 Seiten
      • 32 Lesestunden

      All'origine del «caso Vargas», che ha scalato le classifiche in Francia e in Europa, ci sono il linguaggio terso, lo stile ironico e incisivo, e l'accuratezza nei dettagli sorprendenti. I personaggi, atipici e logorati dalla vita, sono sempre pronti a battersi. Il commissario Jean-Baptiste Adamsberg, protagonista amato dai lettori, si muove nel mondo del distretto di polizia del XIII arrondissement. Definito «spalatore di nuvole», antirazionale e filosofico, Adamsberg preferisce un approccio zigzagante, brancolando nel buio fino a raggiungere intuizioni geniali, lontane dalla logica classica dell'investigatore. La sua prima apparizione avviene mentre indaga su misteriosi cerchi tracciati sui marciapiedi di Parigi, dove sente che presto comparirà un cadavere. Nel secondo romanzo, deve affrontare una serie di orrendi delitti, potenzialmente opera di un lupo mannaro. L'ultimo romanzo di questa trilogia lo coinvolge in un intricato caso ricco di simboli e superstizioni, che affondano nei tempi bui della Morte Nera. La trilogia include: L'uomo dei cerchi azzurri, L'uomo a rovescio e Parti in fretta e non tornare.

      La Trilogia Adamsberg2009
      4,3
    • Auf Pariser Bürgersteigen erscheinen über Nacht mysteriöse blaue Kreidekreise, und darin stets ein verlorener oder weggeworfener Gegenstand: ein Ohrring, eine Bierdose, ein Brillenglas, ein Joghurtbecher ... Keiner hat den Zeichner je gesehen, die Presse amüsiert sich, niemand nimmt die Sache ernst. Niemand, außer dem neuen Kommissar im 5. Arrondissement, Jean-Baptiste Adamsberg. Und eines Nachts geschieht, was er befürchtet hat: es liegt ein toter Mensch im Kreidekreis.

      Es geht noch ein Zug von der Gare du Nord2009
      3,8
    • Schulkummer

      • 288 Seiten
      • 11 Lesestunden

      Der Bestseller jetzt als Taschenbuch! Kinder, Eltern, Lehrer – alle kennen den Schulkummer. In einer gelungenen Verbindung von Kindheitserinnerungen und Lehrererfahrungen schildert Daniel Pennac seinen kreativen Umgang mit Schülern und deren Problemen. Er war selbst ein schlechter Schüler, der oft wie versteinert vor einem leeren Blatt saß oder auf Fragen mit Clownerien reagierte. Dennoch schaffte er das Abitur und wurde Lehrer, ohne die Verletzungen und Demütigungen seiner Schulzeit zu vergessen. Er weiß, was es bedeutet, eine Niete zu sein, und was es für diese Niete bedeutet, liebevolle Lehrer zu finden, die Verständnis zeigen und Blockaden im Kopf lösen. Pennac erzählt von seiner Schulzeit und von seinen späteren Unterrichtsstunden, in denen er mit ungewöhnlichen Methoden Begeisterung fürs Lernen weckt. In kurzen, spritzig geschriebenen Kapiteln beschreibt er das Verhältnis von Schülern und Lehrern sowie den Schulalltag aus verschiedenen Perspektiven: Schüler aus allen sozialen Schichten, gute und schlechte Lehrer, sowie Eltern in ihren unterschiedlichen Rollen. Er appelliert an Eltern und Lehrer, „problematischen“ Schülern mit Liebe zu begegnen und ihre Talente zu fördern, denn es gibt keinen hoffnungslosen Fall.

      Schulkummer2008
      3,7
    • Bei Einbruch der Nacht

      • 336 Seiten
      • 12 Lesestunden

      Die junge Camille, Komponistin für Fernsehserien und passionierte Leserin von Werkzeugkatalogen, lebt mit dem kanadischen Grizzly-Forscher Lawrence einen Sommer lang in den provenzalischen Alpen. Da passiert etwas Ungeheuerliches, das uralten Aberglauben wieder lebendig werden lässt: Ein Wolfsmensch, so sagen die Leute, zieht nach Einbruch der Dunkelheit mordend durch die Dörfer. Die Gendarmerie zeigt sich uninteressiert. So machen sich der halbwüchsige Sohn der getöteten Suzanne und ein alter Schäfer allein an die Verfolgung des Mörders - und die zarte Camille sitzt am Steuer eines klapprigen Autos. Als sie nach wenigen Tagen erschöpft aufgeben müssen, entschließt sich Camille schweren Herzens, einen Profi hinzuziehen: Kommissar Adamsberg aus Paris, den Mann, den sie einmal sehr geliebt hat.

      Bei Einbruch der Nacht2006
      3,7
    • Giovane medico del pronto soccorso, Gerard Galvan racconta una folle notte di molti anni prima, quando fra crisi di asma e arti spappolati era stato finalmente notato un uomo seduto su una sedia che ripeteva: "Non mi sento tanto bene". Il malato passa da tutti gli specialisti, convocati d'urgenza a risolvere uno dopo l'altro crisi acute di ogni genere: dall'occlusione intestinale all'esplosione della vescica, all'attacco epilettico. Rimasto accanto al suo letto, Galvan si addormenta e al mattino il malato non c'è più. È morto? È sparito? Dove è stato portato? Galvan non sa neppure come si chiama. Nessuno lo sa. Ma il paziente riappare e le cose che dirà e farà saranno per il buon Galvan la fine di un sogno.

      Universale Economica: La lunga notte del dottor Galvan2005
      3,5
    • Die Nacht der Kalligraphen

      • 153 Seiten
      • 6 Lesestunden

      Rikkat stirbt, einen Tod, sanft wie das Eintauchen der Fasern ihres Rietrohrs in die Tinte und schneller als die Tinte ins Papier einziehen kann. Und im letzten Blick zurück, im Angesicht der Leere und des Nichts, erzählt sie die Geschichte ihres Lebens. Eines Lebens als Kalligraphin, als einzige Frau unter den altehrwürdigen, dienstbaren Protokollanten des Gottesworts. Eines Lebens in Zeiten des Umbruchs, während Atatürk die Türkei modernisiert und mit dem Islam bricht, die arabische Schrift abschafft und die traditionelle Kalligraphie ihrer Glorie beraubt. Eines Lebens, gekennzeichnet von Trennungen und von Verlusten, manche ersehnt und viele schmerzhaft. Wenn Männer gehen, der Sohn sie verläßt, findet Rikkat Trost und Kraft im Schreiben, im sorgsamen Umgang mit Feder und Tinte, im sanften Streichen der Fingerspitze über endlose Arabesken auf feinstem Papier. Yasmine Ghata zeichnet das Bild einer beeindruckenden Frau in einer unruhigen Zeit, im Niemandsland zwischen Tradition und Erneuerung, zwischen Mystizismus und Realität.

      Die Nacht der Kalligraphen2005
      3,5
    • Der vierzehnte Stein

      • 479 Seiten
      • 17 Lesestunden

      Vargas macht süchtig Durch Zufall stößt Adamsberg auf einen gräßlichen Mord - ein Mädchen wurde mit einem Dreizack erstochen. Eines ähnlichen Verbrechens wurde einst sein jüngerer Bruder Raphaël verdächtigt. Doch seitdem sind 30 Jahre vergangen, der wirkliche Mörder ist längst begraben. Wer also mordet weiter mit gleicher Waffe? Für Adamsberg beginnt ein atemloser, einsamer Lauf gegen die Zeit. »Vargas schreibt die schönsten und spannendsten Krimis in Europa.« DIE ZEIT »Ein Kriminalroman, so atemlos wie fesselnd.« ELLE »Eine Autorin ihres Ranges findet sich unter deutschen Krimischreibern nicht.« SPIEGEL SPECIAL

      Der vierzehnte Stein2005
      4,1
    • Grazie

      • 72 Seiten
      • 3 Lesestunden

      Siamo a teatro: il vincitore di un premio letterario si volta verso il pubblico, ringraziando con un "Grazie, grazie!" mentre le luci si spengono e il sipario si chiude. Il protagonista, impacciato e stanco, cerca le parole giuste per esprimere la sua gratitudine, ma si interroga su chi e perché debba essere ringraziato. L’autore, premiato per la sua opera, esplora la sincerità, diventando sempre più diretto e politicamente scorretto. Man mano che approfondisce il tema, il "grazie" diventa un concetto complesso, toccando questioni morali che superano l’occasione. A chi è destinato questo ringraziamento? Forse alla giuria o al pubblico, ma non certo al ministro, che si sa, va ringraziato da soli. Il protagonista-autore elenca in modo grottesco le regole del ringraziamento, oscillando tra scoramento e furore, affrontando il dubbio sul significato di tali parole in un mondo che distorce affetti ed emozioni. Rievocando il rancore verso un maestro di scuola, riconosce che solo la scrittura e i lettori lo hanno liberato. Così, il vero "grazie" va ai lettori. Brillante e ironico, il testo è un omaggio di Daniel Pennac, che disegna un personaggio nevrotico e confuso. Scritto per il teatro, il monologo è ricco di intelligenza e umorismo, con un vigore creativo rinnovato.

      Grazie2004
      3,2
    • Wenn alte Damen schießen

      Ein Malaussène-Roman

      Vier Morde an alten Frauen innerhalb eines Monats. Außerdem erwischt`s noch einen Polizisten. Belleville ist in Aufruhr. Die Polizei untersucht fieberhaft, denn es geht um Drogenkriminalität, um Korruption und Verbrechen auf höchster Ebene. Eine der vielen verdächtigen Spuren führt zu den Malaussènes, wo einige alte Männer als »Großväter« Familienanschluss gefunden haben. Benjamin Malaussène allerdings, der geborene Sündenbock, wird von der Polizei aufs Korn genommen, und Julie, seine große Liebe, gerät bei ihrer jounalistischen Arbeit in tödliche Gefahr. Bis alles aufgeklärt ist und die Täter überführt sind, hat Benjamins Schwester Thérèse viel Wahres aus dem Kaffeesatz gelesen, wird wieder ein Kind geboren, verliebt sich ein Polizist. Und dann bekommen die Malaussèneschen Kinder von einem der Großväter eine Geschichte erzählt, einen Krimi, originell, spannend, böse, witzig – echter Pennac. Pennacs Malaussène-Romane sind in Frankreich Bestseller, und in Deutschland sind sie längst Kult.

      Wenn alte Damen schießen2003
      4,2
    • Es könnte die Geschichte eines Diktators sein, der an Agoraphobie leidet und sich doubeln lässt, oder die des Doubles, das sich ebenfalls doubeln lässt. Doch vor allem ist es die Geschichte des Autors, der in einer Hängematte träumt. Manuel Martins Pereira da Ponte erlangt in einer brasilianischen Provinz durch einen Mord Macht, kann diese jedoch nicht genießen, da eine Zauberin ihm prophezeit, dass er von einer aufgebrachten Menge gelyncht wird. Um diesem Schicksal zu entkommen, sucht er sich einen Doppelgänger, der die Rolle des Diktators übernimmt, während Pereira seine Agoraphobie in Europa zu kurieren versucht. Doch auch der Doppelgänger findet bald Gefallen an seiner Rolle und sucht sich einen weiteren Doppelgänger. Es geht jedoch nicht nur um den Diktator; der Autor, sanft in seiner Hängematte schaukelnd, erzählt von Brasilien und seinen Menschen. Er reflektiert über das Schreiben, über Doppelgänger in Literatur und Film und wird zu neuen Erinnerungen und Geschichten angeregt, die sich wie ein Netz mit Reminiszenzen an das Kino verbinden, einschließlich Charlie Chaplin und dem Doppelgängerfilm „Der große Diktator“. Daniel Pennac schafft einen ungewöhnlichen Roman über die Kunst des Geschichtenerzählens, über wahre und erfundene Figuren sowie über sich selbst – poetisch, nachdenklich und voller Phantasie.

      Der Diktator und die Hängematte2003
      3,4
    • Adel vernichtet

      Ein Malaussène-Roman

      »Vorsicht! Es gilt wie schon für Asterix: Ein Schluck von diesem Zaubertrank macht unbesiegbar – aber auch süchtig.« Die Welt Dass seine Schwester Thérèse heiratet, ist für Benjamin Malaussène so unglaublich wie eine Tulpe auf dem Mars. Doch das Unwahrscheinliche tritt ein: Thérèse, die weissagende Jungfrau aus Belleville, ist bis über beide Ohren verliebt. Das wäre alles halb so dramatisch, handelte es sich bei dem Zukünftigen nicht um einen gewissen Comte Marie-Colbert de Roberval, ein echtes Blaublut also. Angesichts einer derartigen Mesalliance regt sich der Sippenstolz im Hause Malaussène. Thérèse jedoch ist von ihrem Vorhaben nicht abzubringen, und so wird Hochzeit gefeiert, vom Bräutigam als großes Medienspektakel aufgezogen, bei dem auch die als Sternschnuppen verkleideten Hurenkinder Bellevilles als Streu-Engelchen nicht fehlen. Das junge Glück aber ist nur von kurzer Dauer. Bereits in der Hochzeitsnacht – die sich in vielerlei Hinsicht als folgenreich erweist – zeigt der Graf sein wahres Gesicht. Und Thérèse, die glaubt, ihres verloren zu haben, weiß, dass nichts über Belleville und die Malaussènes geht.

      Adel vernichtet1999
      4,1
    • Fängt ja gut an, das Leben

      • 384 Seiten
      • 14 Lesestunden

      Eine Vorstadtkindheit der fünfziger Jahre: ein schwarzer Vater aus Martinique, der im Krieg Eisenbahnen sabotiert und De Gaulle das Leben gerettet hat, eine französische Mutter, die die besten Kirschaufläufe bäckt und fliegen kann wie Peter Pan. Und ein Junge, zehn Jahre alt, das elfte von dreizehn Kindern, voller Witz und Verstand, der in einer Welt voller Überraschungen, komischer Situationen und unvergeßlicher Dialoge lebt. Picouly erzählt von einer Kindheit, die seine eigene war. »Picoulys Beobachtungen bezaubern, je länger man sie liest und je tiefer man in dieses Buch und das Leben dieser wunderbaren Familie eintaucht.« Elke Heidenreich

      Fängt ja gut an, das Leben1996
      3,5
    • Der verbotene Blick

      • 127 Seiten
      • 5 Lesestunden

      Die Straßen Algiers mit ihrer Mischung aus Sinnlichkeit und versteckter Gewalt gehören den Männern. Fikria, ein junges Mädchen, wird, als sie in die Pubertät kommt, von ihrem Vater hinter die Mauern des Hauses verbannt.

      Der verbotene Blick1993
      3,4
    • »Kriminalkommissar Maigret von der Ersten Mobilen Einsatztruppe hob den Kopf.« Mit diesem Satz betritt der unvergessliche Kommissar Maigret die Bühne der Weltliteratur. ›Maigret und Pietr der Lette‹ ist der erste namentlich gezeichnete Maigret-Roman von Georges Simenon. Er entstand 1929 im Hafen von Delfzijl, Holland, an Bord seiner Yacht ›Ostrogoth‹. Ein Muss für jeden Leser der Kommissar-Maigret-Romane.

      Maigret und Pietr der Lette1993
      3,5