Eva Schloss Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)
Eva Geiringer teilte eine bemerkenswert ähnliche Geschichte mit Anne Frank. Beide Mädchen kannten sich aus Amsterdam und erlebten die Schrecken des Zweiten Weltkriegs, einschließlich des Versteckens und der Internierung in Konzentrationslagern. Eva überlebte Auschwitz und hatte nach der Befreiung ein unerwartetes Wiedersehen mit Annes Vater, Otto Frank. Ihre gemeinsame Geschichte setzte sich fort, als Otto später Evas verwitwete Mutter heiratete, was Eva zur Stiefschwester von Anne Frank machte. Ihre Autobiografie und eine spätere Bühnenadaption dienen als eindrucksvolle Zeugnisse der Gräueltaten des Holocaust und der menschlichen Widerstandsfähigkeit.




Am 11. Mai 1944, ihrem 15. Geburtstag, wurde das jüdische Mädchen Eva verhaftet und in das Konzentrationslager Auschwitz verschleppt. Das war das Ende ihrer Kindheit. Es grenzt an ein Wunder, dass Eva den Holocaust überlebt hat. Ihrer Freundin Anne Frank, die sie in Amsterdam kennen gelernt hatte, widerfuhr ein ganz anderes Schicksal. Auch der Vater und der Bruder von Eva wurden ermordet. Eva Schloss erzählt eindringlich und erschütternd, wie ihr Leben einer behüteten Kindheit im Strudel der brutalen Verfolgung durch die Nationalsozialisten zerstört wurde. Das Besondere an diesem Buch ist: Der Leser nimmt zwar starken emotionalen Anteil, geht aber gestärkt und zuversichtlich durch die Schilderung wieder hervor. Evas Mutter und Annes Vater begegneten sich nach dem Krieg wieder in Amsterdam, fanden zueinander und heirateten. Eva Schloss ist Mitbegründerin des Anne Frank Trusts in London und trotz ihres hohen Alters noch immer weltweit als Zeitzeugin unterwegs.
Traces the life of the Jewish girl who chronicled her day-to-day life in a diary as she hid in an attic in Amsterdam during World War II
Evas Geschichte
Anne Franks Stiefschwester und Überlebende von Auschwitz erzählt
- 272 Seiten
- 10 Lesestunden
"Der Uniformierte war Dr. Mengele, der über Leben und Tod entschied ... Als ich an der Reihe war, winkte er mich nach rechts. Ich drehte mich um und wartete auf Mutti. Zu meinem Entsetzen sah ich, wie ein Kapo sie brutal nach links stieß. Ich schrie ..., als ich zusehen musste, wie man meine Mutter mit den anderen Frauen abführte. Das war der schlimmste Moment meines Lebens." Eindringlicher Bericht einer 15-Jährigen, die - anders als ihre Stiefschwester - das KZ überlebte.