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Herbert Altrichter

    27. Februar 1954
    Fachdidaktik in der Lehrerbildung
    Thema: neue Medien und Schulentwicklung
    Schulen evaluieren sich selbst
    Chancen der Schule - Schule als Chance
    10 Jahre Regelschule - die (Neue) Mittelschule
    Lehrerinnen und Lehrer erforschen ihren Unterricht
    • Mit praktischen Verfahrensvorschlägen für die Unterrichtsentwicklung „Aktionsforschung ist die systematische Reflexion von Praktikern über ihr Handeln in der Absicht, es weiterzuentwickeln“ (John Elliott). Durch die rasche wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung stellen sich neue Anforderungen an die Schule und den Unterricht. Dieser Band erleichtert den Bezug von der Forschung zur Unterrichts- und Schulentwicklung, um eingespielte Routinen des Lehrens und Lernens zu überdenken.

      Lehrerinnen und Lehrer erforschen ihren Unterricht
      3,0
    • Im Schuljahr 2013/2013 wurde die Neue Mittelschule zur Regelschule. Damit einher ging eine der größten Reformen in der Sekundar-I-Stufe, die Österreich in jüngerer Zeit erlebt hat. Der Band versucht, sowohl die Genese und Einführung der Reform zu rekapitulieren als auch anhand empirischer Befunde Auskunft zur UmSetzung der Reform zu geben. Dabei wird neben den Elementen der neuen Lern- und Lehrkultur auch auf die veränderten organisationalen Aspekte eingegangen. Dieser Sammelband bietet eine tiefgreifende Analyse der Reform der Neuen Mittelschule (NMS) in Österreich. Zehn Jahre nach ihrer Einführung als Regelschule werden die Entwicklungen, Herausforderungen und Errungenschaften dieser Reform reflektiert. Der Band leistet einen wichtigen Beitrag, bestehende Forschungslücken zu schließen bzw. auf aktuelle Desiderate hinzuweisen. Von der Entstehungsgeschichte über die konkrete Bearbeitung und Rezeption zentraler Reformbausteine bis hin zu Fragen der Inklusion und Schulqualität werden verschiedene Aspekte beleuchtet. Diese vielschichtige Analyse liefert wichtige Impulse für die weitere Entwicklung des österreichischen Bildungssystems und bietet die Möglichkeit, tiefere Einblicke in eine systemweite Reformausrollung zu erhalten.

      10 Jahre Regelschule - die (Neue) Mittelschule
    • Evaluation ist ein wesentlicher Bestandteil des Lehrberufs, da Erziehungswissenschaftler und Praktiker Rückmeldungen benötigen, um Entwicklungen voranzutreiben. Selbstevaluation dient der Selbstvergewisserung in unsicheren Situationen. Es ist wichtig, Fragen zu stellen wie: Was beeinflusst meine Zufriedenheit oder Unzufriedenheit in alltäglichen Situationen? Wie fundiert sind meine Entscheidungen? Wie sehen Berufskollegen und Adressaten meine Handlungen? Was kann ich aus unterschiedlichen Perspektiven lernen? Der erste Teil des Buches führt in das Thema „Selbstevaluation“ ein und erläutert relevante Begriffe sowie Argumente und Gegenargumente aus der wissenschaftlichen und bildungspolitischen Diskussion. Der zweite Teil richtet sich an Praktiker und bietet einen Leitfaden, der wichtige Phasen und Entscheidungen bei der Konzipierung und Umsetzung von schulischen Evaluationsprojekten Schritt für Schritt darstellt. Hier finden sich auch erprobte Methoden, Arbeitsformen und Übungen aus verschiedenen Schulevaluationsprojekten. Im dritten Teil werden zwei Beispiele vorgestellt, in denen Schulen ihre Bemühungen zur Entwicklung und Evaluation eines Qualitätsprogramms in einem Zwischenbericht erläutern.

      Schulen evaluieren sich selbst
    • Studien zur Bildungsforschung und Bildungspolitik: Mikropolitik der Schulentwicklung

      Förderliche und hemmende Bedingungen für Innovationen in der Schule

      • 223 Seiten
      • 8 Lesestunden

      Wie Innovationen in Schulen Wurzeln schlagen. Ob Schulentwicklung zu nachhaltigen Veränderungen führt, hängt nicht nur von der Qualität der Veränderungsidee ab, sondern auch von „mikropolitischen Prozessen“. Diese Prozesse ermöglichen es verschiedenen Mitgliedern einer Organisation, Innovationsvorschläge zu nutzen, sie zu verändern und ihren Handlungsspielraum zu erweitern. Das Buch bietet Innenansichten des Schulentwicklungsprozesses und beleuchtet die wesentlichen Bedingungen für die Annahme oder Abstoßung von Innovationen. Fallstudien und Erfahrungen von zehn Schulen (von Grundschulen über Alternativschulen bis hin zu Berufsbildenden Höheren Schulen) sowie von externen BeraterInnen werden analysiert. Der erste Teil behandelt Studien zur Koordination von Projektunterricht, zur Einführung zielorientierter Leistungsbeurteilung und zu selbstinitiierter Organisationsentwicklung. Im zweiten Teil werden Entwicklungsbeispiele und typische Konstellationen in Prozessen vorgestellt. Der dritte Teil analysiert praktische Erfahrungen aus einer mikropolitischen Perspektive und diskutiert die Brauchbarkeit dieses Ansatzes. Der vierte Teil untersucht zentrale Rahmenbedingungen innovativer Arbeit, wie interne Meinungsbildungsprozesse und die Nutzung vorhandenen menschlichen Potenzials. Leserinnen und Leser erhalten zahlreiche Anregungen aus praktischen Erfahrungen in Schulentwicklungsprojekten. Ein wertvolles Werk für alle, die Schulentwick

      Studien zur Bildungsforschung und Bildungspolitik: Mikropolitik der Schulentwicklung
    • In dem Band werden die Entstehungsbedingungen, Ziele, Umsetzungsstrategien und Veränderungen schulischer Arbeit durch die Einführung von Bildungsstandards, standardbezogenen Tests und deren Ergebnisrückmeldung im Schulsystem analysiert. Die Forschungsbeiträge greifen zentrale Aspekte der Bildungsstandard-Politik auf unterschiedlichen Ebenen des Schulsystems heraus und zeigen ein Spannungsfeld zwischen den politischen Vorgaben, Wirkungshoffnungen und schulischen Umsetzungshandlungen auf.

      Educational Governance - 42: Bildungsstandards zwischen Politik und schulischem Alltag