Die Wissenschaft Soziale Arbeit wird als unverzichtbar für die moderne Praxis der Sozialen Arbeit dargestellt. Das Buch beleuchtet ihre historische Entwicklung, philosophischen Grundlagen und ethischen Prinzipien, die sie als Menschenwissenschaft definieren. Es wird erläutert, wie engagiertes Wissen zur Lösung sozialer Probleme und zur Förderung des sozialen Wandels entwickelt werden soll. Die Definition der International Federation of Social Workers (IFSW) dient als Leitfaden für die anwendungsorientierte Entwicklung wissenschaftlich fundierter Theorien und Modelle, die die Praxis der Sozialen Arbeit unterstützen.
Christian Spatscheck Reihenfolge der Bücher (Chronologisch)




Architekturen des Wissens
Wissenschaftstheoretische Grundpositionen im Theoriediskurs der Sozialen Arbeit
- 234 Seiten
- 9 Lesestunden
Die 7. aktualisierte und stark erweiterte Auflage wurde inhaltlich ergänzt und um aktuelle Entwicklungen innerhalb des Theoriediskurses in der Sozialen Arbeit sowie neue, etablierte Theorieansätze erweitert. Neu aufgenommen wurden AutorInnen wie Margit Brückner, die Geschlechterverhältnisse und Care thematisiert, sowie Rudolf Leiprecht und Paul Mecheril, die diversitätsbewusste und rassismuskritische Ansätze vertreten. Auch Ulrich Deinet und Christian Reutlinger, die sich mit der Aneignung sozialer Räume befassen, sowie Björn Kraus, der die Problematik von Erkennen und Entscheiden aus konstruktivistischer Sicht betrachtet, sind vertreten. Dieter Röh bringt eine befähigungsorientierte Perspektive auf Gerechtigkeit und das gute Leben ein. Insgesamt werden 31 Theorien in vier Teilen dargestellt und zeithistorisch eingeordnet. Die Theorien von Thomas von Aquin, Juan Luis Vives, Jean Jacques Rousseau, Adam Smith und vielen anderen werden behandelt. Die Kernaussagen der Theorien werden anhand einer einheitlichen Matrix historisch-biographisch erörtert. Aktualisierte Literaturempfehlungen bieten Anknüpfungspunkte für vertiefendes Studium. Eine kostenlose E-Book-Version ist ebenfalls enthalten.
Das Buch fasst übersichtlich und handlungsorientiert das nötige Grundwissen und die leitenden Methoden von Sozialraumanalysen in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Bildung zusammen. Studierende und Fachkräfte werden in die Lage versetzt, Sozialraumanalysen eigenständig, verantwortlich und fundiert zu konzipieren, umzusetzen und auszuwerten. Eine unverzichtbare Grundlage.