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Die Lesbarkeit der Träume

Zur Geschichte von Freuds Traumdeutung

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  • 278 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Die Traumdeutung von Sigmund Freud, 1899 erschienen und auf 1900 vordatiert, hat in den letzten hundert Jahren eine wechselvolle Geschichte hinter sich gebracht. Einigen wichtigen Facetten dieser Geschichte widmen sich die Beiträge dieses Bandes. Dabei geht es nicht nur um verschiedene Lesarten der Traumdeutung, wie sie hier am Beispiel der französischen Rezeption verfolgt werden. Zentral ist der Stellenwert, den die Traumdeutung für die Herausbildung der psychoanalytischen Methoden und die Konstituierung ihrer Gegenstände hatte: Die Text- und frühe Rezeptionsgeschichte des Buches führen vor Augen, auf welche Weise in ihr der Traum als genuines Erkenntnisobjekt gewonnen wird. Daß es neue Wege waren, die die Psychoanalyse dabei einschlug, zeigt der Blick auf die Traumforschung vor und nach Freud; wie umstritten sie waren, belegt die turbulente Textgeschichte des Buches bis in die dreißiger Jahre, bevor das Buch zum historischen Dokument erstarrt. Die Rezeptionsgeschichte wird manche von diesen Kontroversen wiederaufleben lassen - und auf diese Weise zeigen, daß Die Traumdeutung nicht nur ein aus Konflikten hervorgegangenes, sondern auch ein bis heute provozierendes Buch ist.

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Die Lesbarkeit der Träume, Lydia Marinelli, Andreas Mayer

Sprache
Erscheinungsdatum
2000
Einband
(Paperback),
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Gebraucht - Gut
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Titel
Die Lesbarkeit der Träume
Untertitel
Zur Geschichte von Freuds Traumdeutung
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2000
Einband
Paperback
Seitenzahl
278
ISBN10
3596145201
ISBN13
9783596145201
Reihe
Beschreibung
Die Traumdeutung von Sigmund Freud, 1899 erschienen und auf 1900 vordatiert, hat in den letzten hundert Jahren eine wechselvolle Geschichte hinter sich gebracht. Einigen wichtigen Facetten dieser Geschichte widmen sich die Beiträge dieses Bandes. Dabei geht es nicht nur um verschiedene Lesarten der Traumdeutung, wie sie hier am Beispiel der französischen Rezeption verfolgt werden. Zentral ist der Stellenwert, den die Traumdeutung für die Herausbildung der psychoanalytischen Methoden und die Konstituierung ihrer Gegenstände hatte: Die Text- und frühe Rezeptionsgeschichte des Buches führen vor Augen, auf welche Weise in ihr der Traum als genuines Erkenntnisobjekt gewonnen wird. Daß es neue Wege waren, die die Psychoanalyse dabei einschlug, zeigt der Blick auf die Traumforschung vor und nach Freud; wie umstritten sie waren, belegt die turbulente Textgeschichte des Buches bis in die dreißiger Jahre, bevor das Buch zum historischen Dokument erstarrt. Die Rezeptionsgeschichte wird manche von diesen Kontroversen wiederaufleben lassen - und auf diese Weise zeigen, daß Die Traumdeutung nicht nur ein aus Konflikten hervorgegangenes, sondern auch ein bis heute provozierendes Buch ist.