Die aus der Ich-Perspektive erzählte Geschichte handelt von einer jungen Frau, die 1970 aus dem Walliser Bergdorf Fiesch nach Genf auswandert. In einer ersten Lehre lernt sie kopieren, berechnen und Kaffee kochen. Nach einem Ferienaufenthalt in Finnland entdeckt sie ihr Interesse für Architektur und findet anschliessend eine Lehrstelle in einem Architekturbüro in Genf. Das soziale Leben der jungen Frau vom Dorf ändert sich in der anonymen Grossstadt radikal. Sie wird mit anderen Lebensformen konfrontiert, lernt die Liebe kennen und sucht ihren eigenen Weg. Die wilden Siebziger Jahre in der Schweiz und wie sie eine junge Frau erlebte, die vom Land in die Grossstadt kam, werden mit Distanz und Leichtfüssigkeit auf beeindruckende Art erzählt.
Franziska Löpfe Bücher



111 Orte für Kinder in und um Stuttgart, die man gesehen haben muss
Reiseführer für Kinder
Ein Riese im Park und ein Zwerg im Wald, dazu ein eigenes Beet mit selbst angebauten Erdbeeren oder doch lieber Tiere zum Anfassen? Oder eine selbst gebaute Baumschaukel? Was auch immer es sein darf – mit Sicherheit finden Sie in diesem Buch Tipps für erlebnisreiche Ausflüge mit dem Nachwuchs. Entdecken Sie besondere Orte und ihre Geschichten, die Kinder strahlen lassen. Viel Spaß in und um Stuttgart.
Christian Cahenzli
Bivio – Venedig – New York: Vom Glück eines Migranten im achtzehnten Jahrhundert
Christian Cahenzli wurde wegen Diebstahls und Missachtung der örtlichen Sitten zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Er hatte Heu, Käse, Wein und Hühner gestohlen und sich geweigert, die von den Bewohnern Bivios geforderte Butter für die Kirche abzugeben. Das Gericht stellte fest, dass er und seine Mutter sich nicht an die Regeln hielten und verurteilte ihn zur Haftstrafe, die er selbst finanzieren musste. Am 13. August 1743 wurde er in Bivio verurteilt und als Galeerenruderer nach Venedig verkauft. Obwohl ihm zunächst die Flucht gelang, wurde er wieder gefasst. Nach einer weiteren Flucht und dank einer adligen Mäzenin, die ihm half, sowie seinem Fleiß und Mut, verliert sich Cahenzlis Spur in der Neuen Welt. Die Erzählung bietet einen spannenden Einblick in ein wenig bekanntes Kapitel der Schweizer und Bündner Geschichte. Die klare, präzise Sprache und die aussagekräftigen Dialoge verleihen dem Werk eine besondere Stärke, während die lebendigen Porträts der Protagonisten das Geschehen anschaulich machen.