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Nicht Wohltun, sondern Gerechtigkeit

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  • 206 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Im Frühjahr 2008 erscheint der zweite Band über Leben und Werk von Alice Salomon. Darin geht es schwerpunktmäßig um die Theorie Sozialer Arbeit, die Alice Salomon entwickelte und deren zentraler Ausgangspunkt die soziale Gerechtigkeit ist. In Abgrenzung zu reiner Wohltätigkeit muss sich nach Salomon Soziale Arbeit stets mit den gesellschaftlichen Ursachen von Not auseinandersetzen und auch politisch Einfluss nehmen. Sozial zu arbeiten heißt demnach, sich der Aufgabe und Verantwortung bewusst zu sein, die aus dieser gesellschaftlichen Funktion erwächst: „Soziale Arbeit beruht auf dem Grundsatz, daß die Gesamtheit für die schwachen Glieder Verantwortung übernehmen muß. Und die Gesamtheit trägt die Schuld für alle Ungerechtigkeit, Selbstsucht, Rücksichtslosigkeit, die sie im sozialen Kampf zugelassen hat. Sie muß die Schäden, die daraus entstanden, gutmachen, die Leiden der Opfer zu beseitigen versuchen.“ Neben der Entfaltung der ethischen Dimension Sozialer Arbeit geht es in Salomons Theorie um die Frage von Sozialer Arbeit und Geschlecht (Frauen als Adressatinnen und Fachkundige) und um die Professionalisierung durch Methoden (Ressourcenvermittlung, Empowerment etc.). Das Buch ordnet darüber hinaus die Theorie Salomons in zeitgenössische und aktuelle Theoriedebatten ein.

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Nicht Wohltun, sondern Gerechtigkeit, Carola Kuhlmann

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Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Titel
Nicht Wohltun, sondern Gerechtigkeit
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Carola Kuhlmann
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
206
ISBN10
3898217922
ISBN13
9783898217927
Reihe
Beschreibung
Im Frühjahr 2008 erscheint der zweite Band über Leben und Werk von Alice Salomon. Darin geht es schwerpunktmäßig um die Theorie Sozialer Arbeit, die Alice Salomon entwickelte und deren zentraler Ausgangspunkt die soziale Gerechtigkeit ist. In Abgrenzung zu reiner Wohltätigkeit muss sich nach Salomon Soziale Arbeit stets mit den gesellschaftlichen Ursachen von Not auseinandersetzen und auch politisch Einfluss nehmen. Sozial zu arbeiten heißt demnach, sich der Aufgabe und Verantwortung bewusst zu sein, die aus dieser gesellschaftlichen Funktion erwächst: „Soziale Arbeit beruht auf dem Grundsatz, daß die Gesamtheit für die schwachen Glieder Verantwortung übernehmen muß. Und die Gesamtheit trägt die Schuld für alle Ungerechtigkeit, Selbstsucht, Rücksichtslosigkeit, die sie im sozialen Kampf zugelassen hat. Sie muß die Schäden, die daraus entstanden, gutmachen, die Leiden der Opfer zu beseitigen versuchen.“ Neben der Entfaltung der ethischen Dimension Sozialer Arbeit geht es in Salomons Theorie um die Frage von Sozialer Arbeit und Geschlecht (Frauen als Adressatinnen und Fachkundige) und um die Professionalisierung durch Methoden (Ressourcenvermittlung, Empowerment etc.). Das Buch ordnet darüber hinaus die Theorie Salomons in zeitgenössische und aktuelle Theoriedebatten ein.