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Karl Lueger

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  • 595 Seiten
  • 21 Lesestunden

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Dies ist die erste fundierte Biografie, die Karl Luegers Leben in den Kontext der von ihm gegründeten Christlichsozialen Partei einbettet. Das Leben des Wiener Bürgermeisters war in so überragender Weise ein öffentlich-politisches, so untrennbar mit der Politik in Wien verknüpft, dass man Lueger als Person nicht verstehen kann, ohne die Partei mit zu bedenken, die er gründete. John W. Boyer untersucht, wie Luegers Verwaltung in Wien funktionierte, was seine Prioritäten waren, und wie sein politisches Agieren mit den größeren Problemen zusammenhing, die sich in der österreichischen Monarchie zwischen 1895 und 1914 entwickelten. Erstmals unternimmt der Autor auch den Versuch, die Christlichsozialen Karl Luegers der Zeit vor 1914 mit den Christlichsozialen nach 1918 unter der Führung von Ignaz Seipel zu vergleichen und kommt zum Schluss, dass Lueger und Seipel sich in ihren Anliegen sehr stark unterschieden und einem völlig anderen politischen Führungsstil folgten. Der Autor nimmt das Problem des Antisemitismus in einer kritischen Phase der europäischen Geschichte in den Blick. Wer pauschalierende Zusammenfassungen sucht, wird diese bei Boyer nicht finden; hingegen wird fündig, wer eine ganze Epoche aus einer Vielzahl, zum Teil einander widersprechender Quellen verstehen will.

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Karl Lueger, John W. Boyer

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Hardcover)
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Titel
Karl Lueger
Sprache
Deutsch
Autor*innen
John W. Boyer
Verlag
Böhlau
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Hardcover
Seitenzahl
595
ISBN10
3205783662
ISBN13
9783205783664
Reihe
Beschreibung
Dies ist die erste fundierte Biografie, die Karl Luegers Leben in den Kontext der von ihm gegründeten Christlichsozialen Partei einbettet. Das Leben des Wiener Bürgermeisters war in so überragender Weise ein öffentlich-politisches, so untrennbar mit der Politik in Wien verknüpft, dass man Lueger als Person nicht verstehen kann, ohne die Partei mit zu bedenken, die er gründete. John W. Boyer untersucht, wie Luegers Verwaltung in Wien funktionierte, was seine Prioritäten waren, und wie sein politisches Agieren mit den größeren Problemen zusammenhing, die sich in der österreichischen Monarchie zwischen 1895 und 1914 entwickelten. Erstmals unternimmt der Autor auch den Versuch, die Christlichsozialen Karl Luegers der Zeit vor 1914 mit den Christlichsozialen nach 1918 unter der Führung von Ignaz Seipel zu vergleichen und kommt zum Schluss, dass Lueger und Seipel sich in ihren Anliegen sehr stark unterschieden und einem völlig anderen politischen Führungsstil folgten. Der Autor nimmt das Problem des Antisemitismus in einer kritischen Phase der europäischen Geschichte in den Blick. Wer pauschalierende Zusammenfassungen sucht, wird diese bei Boyer nicht finden; hingegen wird fündig, wer eine ganze Epoche aus einer Vielzahl, zum Teil einander widersprechender Quellen verstehen will.