Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Der Fink

Einführung in das Federlesen

Autor*innen

Buchbewertung

Parameter

  • 158 Seiten
  • 6 Lesestunden

Mehr zum Buch

Der Fink, eine Vogelart, scheint in einigen Gedichten von Friederike Mayröcker eher eine Lautart zu sein, mehr Laut als Vogel. Als Laut ist er weniger stabil, er lebt, solange er lautet. Er lebt, solange er wie ein Vogel in der Luft fliegt und tönt und singt – er lebt, indem er anfängt und unfertig ist. Diesem Lautenden und Unfertigen folgen die vorliegenden Essays über Gedichte von Friederike Mayröcker, Erich Fried und einer neuen Arbeit von Elfriede Jelinek. Waterhouse entdeckt in ihnen einen Gegenentwurf zur Welt der Gewalt, zur waltenden Welt. Das Federlesen wird entdeckt, ein Handwerk oder eine Kunst, die nur in verneinenden Formen noch in Erinnerung ist: Ohne viel Federlesens. Ohne Federlesen jedoch geht die Gewalt vor, konsequent rücksichtslos, ohne Sinn für das Kleinste, dem diese Essays nachforschen.

Buchkauf

Der Fink, Peter Waterhouse

Sprache
Erscheinungsdatum
2016
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

4,0
Sehr gut
1 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Titel
Der Fink
Untertitel
Einführung in das Federlesen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Peter Waterhouse
Erscheinungsdatum
2016
Einband
Paperback
Seitenzahl
158
ISBN10
3957572622
ISBN13
9783957572622
Reihe
Schlagwörter
Belletristik, Poesie
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Der Fink, eine Vogelart, scheint in einigen Gedichten von Friederike Mayröcker eher eine Lautart zu sein, mehr Laut als Vogel. Als Laut ist er weniger stabil, er lebt, solange er lautet. Er lebt, solange er wie ein Vogel in der Luft fliegt und tönt und singt – er lebt, indem er anfängt und unfertig ist. Diesem Lautenden und Unfertigen folgen die vorliegenden Essays über Gedichte von Friederike Mayröcker, Erich Fried und einer neuen Arbeit von Elfriede Jelinek. Waterhouse entdeckt in ihnen einen Gegenentwurf zur Welt der Gewalt, zur waltenden Welt. Das Federlesen wird entdeckt, ein Handwerk oder eine Kunst, die nur in verneinenden Formen noch in Erinnerung ist: Ohne viel Federlesens. Ohne Federlesen jedoch geht die Gewalt vor, konsequent rücksichtslos, ohne Sinn für das Kleinste, dem diese Essays nachforschen.