Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Von Lebenden und Toten

Medien der Gedächtnisbewahrung in der Frühen Neuzeit in Ungarn

Autor*innen

Mehr zum Buch

Wer nicht vergessen ist, der ist nicht tot. In frühneuzeitlichen Leichenpredigten und Stammbucheinträgen erinnern Gemeinschaften ganz bewusst an ihre Verstorbenen. Auch Gebrauchstexte, wie zum Beispiel Rechnungsbücher, erfüllen diese Funktion der gemeinschaftlichen Sinnstiftung. Solche Texte stammen von humanistisch gebildeten Christen aus verschiedenen sozialen Schichten. In all ihren Ausprägungen sind sie stets schriftlicher Ausdruck sozialer Interaktion und folgen dabei tradierten Mustern. Als Vermächtnis, Predigt oder eben Stammbucheintrag bringen sie das kulturelle und historische Selbstverständnis ihrer Verfasser zum Ausdruck. Tünde Katona hat zahlreiche Texte der deutschen Gemeinschaft im frühneuzeitlichen Ungarn untersucht. Ihre Ergebnisse belegen, wie schriftliche Rituale, Texte und Denkmäler die Basis für die retrospektive und die prospektive Seite der memoria legen: Die Aufgabe der Erinnerung ist nicht weniger als die Normsetzung für die Lebensführung der Lebenden.

Buchkauf

Von Lebenden und Toten, Tu nde Katona

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

Keiner hat bisher bewertet.Abgeben

Titel
Von Lebenden und Toten
Untertitel
Medien der Gedächtnisbewahrung in der Frühen Neuzeit in Ungarn
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Tu nde Katona
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
ISBN10
3732908038
ISBN13
9783732908035
Reihe
Beschreibung
Wer nicht vergessen ist, der ist nicht tot. In frühneuzeitlichen Leichenpredigten und Stammbucheinträgen erinnern Gemeinschaften ganz bewusst an ihre Verstorbenen. Auch Gebrauchstexte, wie zum Beispiel Rechnungsbücher, erfüllen diese Funktion der gemeinschaftlichen Sinnstiftung. Solche Texte stammen von humanistisch gebildeten Christen aus verschiedenen sozialen Schichten. In all ihren Ausprägungen sind sie stets schriftlicher Ausdruck sozialer Interaktion und folgen dabei tradierten Mustern. Als Vermächtnis, Predigt oder eben Stammbucheintrag bringen sie das kulturelle und historische Selbstverständnis ihrer Verfasser zum Ausdruck. Tünde Katona hat zahlreiche Texte der deutschen Gemeinschaft im frühneuzeitlichen Ungarn untersucht. Ihre Ergebnisse belegen, wie schriftliche Rituale, Texte und Denkmäler die Basis für die retrospektive und die prospektive Seite der memoria legen: Die Aufgabe der Erinnerung ist nicht weniger als die Normsetzung für die Lebensführung der Lebenden.