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Abstrakte Gegenständlichkeit

Zu Adalbert Stifters späten Texten

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Abstrakte Gegenständlichkeit zeigt im Rahmen einer Detailanalyse der späten Texte Adalbert Stifters, wie die gesellschaftliche Realität in diese Texte eingeht, trotz deren Artifizialität. In Stifters Werk kommt der Gegenständlichkeit eine zentrale Rolle zu, die in seinen Texten aus der zweiten Hälfte der 1860er-Jahre zunehmend problematisch wird. Sie zeichnet sich durch die weitgehende Abwesenheit von Beschreibung aus, die sich teils zur bloßen Aufzählung von Namen und Begriffen steigert. Diese abstrakte gegenständliche Ordnung geht aber nicht in einem innersprachlichen Netz der Signifikanten auf. Wenn auch nicht auf einen konkret abgebildeten Gegenstand, so verweist sie doch auf die Form gegenständlicher Wahrnehmung. Diese Form der Wahrnehmung wiederum – hier bezieht sich die Arbeit etwa auf Theodor W. Adorno – ist vermittelt mit gesellschaftlicher Praxis.

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Abstrakte Gegenständlichkeit, Benjamin Schlodder

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Hardcover)
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Titel
Abstrakte Gegenständlichkeit
Untertitel
Zu Adalbert Stifters späten Texten
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Hardcover
Seitenzahl
309
ISBN10
3770567641
ISBN13
9783770567645
Reihe
Beschreibung
Abstrakte Gegenständlichkeit zeigt im Rahmen einer Detailanalyse der späten Texte Adalbert Stifters, wie die gesellschaftliche Realität in diese Texte eingeht, trotz deren Artifizialität. In Stifters Werk kommt der Gegenständlichkeit eine zentrale Rolle zu, die in seinen Texten aus der zweiten Hälfte der 1860er-Jahre zunehmend problematisch wird. Sie zeichnet sich durch die weitgehende Abwesenheit von Beschreibung aus, die sich teils zur bloßen Aufzählung von Namen und Begriffen steigert. Diese abstrakte gegenständliche Ordnung geht aber nicht in einem innersprachlichen Netz der Signifikanten auf. Wenn auch nicht auf einen konkret abgebildeten Gegenstand, so verweist sie doch auf die Form gegenständlicher Wahrnehmung. Diese Form der Wahrnehmung wiederum – hier bezieht sich die Arbeit etwa auf Theodor W. Adorno – ist vermittelt mit gesellschaftlicher Praxis.