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Von der Wahrscheinlichkeit zu überleben

Aus dem Warschauer Aufstand ins KZ-Außenlager bei den Frankfurter Adlerwerken. Aus dem Polnischen von Andrea Rudorff

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  • 292 Seiten
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Vollständig auf sich allein gestellt erlebt der 21-jährige Janusz Garlicki im Sommer 1944 den Beginn des Warschauer Aufstands gegen die deutschen Besatzer. Nach seiner Festnahme wird er nach Frankfurt am Main verschleppt, wo die Adlerwerke ein Außenlager errichtet hatten, um KZ-Häftlinge in der Rüstungsproduktion einzusetzen. Janusz überlebt mit viel Glück und beschreibt eindringlich die Verschleppung aus dem aufständischen Warschau, die Zwischenstation in Buchenwald sowie die Auswirkungen von Gefangenschaft, Erniedrigung und Mangelversorgung auf die Häftlinge. Er gibt Einblicke in ihre Verzweiflung und Sehnsucht nach Freiheit, Heimat und Familie und schildert die wenigen Momente der Gemeinschaft, wie das Singen polnischer Weihnachtslieder an Heiligabend 1944. Anders als viele seiner Mithaftlinge überlebt er die extrem grausamen Bedingungen im Lager und den Todesmarsch, bis er bereit ist, die Flucht zu wagen. Jahrzehnte nach Kriegsende verfasst Janusz seine Erinnerungen mit offener, unmittelbarer Sprache und subtiler Beobachtungsgabe. Er reflektiert, wie unscheinbare Situationen und kleine Entscheidungen seinen Weg, sein Leid und letztlich sein Überleben bestimmten. Aus der Perspektive eines jungen Mannes, der sich trotz der unmenschlichen Realität nicht brechen lässt, wird das Buch zu einem wichtigen Zeugnis für die Zeit des Nationalsozialismus und das Schicksal der Menschen aus den besetzten Ländern.

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Von der Wahrscheinlichkeit zu überleben, Janusz Garlicki

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Erscheinungsdatum
2021
Einband
(Paperback)
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Titel
Von der Wahrscheinlichkeit zu überleben
Untertitel
Aus dem Warschauer Aufstand ins KZ-Außenlager bei den Frankfurter Adlerwerken. Aus dem Polnischen von Andrea Rudorff
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Janusz Garlicki
Erscheinungsdatum
2021
Einband
Paperback
Seitenzahl
292
ISBN10
3447117052
ISBN13
9783447117050
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Vollständig auf sich allein gestellt erlebt der 21-jährige Janusz Garlicki im Sommer 1944 den Beginn des Warschauer Aufstands gegen die deutschen Besatzer. Nach seiner Festnahme wird er nach Frankfurt am Main verschleppt, wo die Adlerwerke ein Außenlager errichtet hatten, um KZ-Häftlinge in der Rüstungsproduktion einzusetzen. Janusz überlebt mit viel Glück und beschreibt eindringlich die Verschleppung aus dem aufständischen Warschau, die Zwischenstation in Buchenwald sowie die Auswirkungen von Gefangenschaft, Erniedrigung und Mangelversorgung auf die Häftlinge. Er gibt Einblicke in ihre Verzweiflung und Sehnsucht nach Freiheit, Heimat und Familie und schildert die wenigen Momente der Gemeinschaft, wie das Singen polnischer Weihnachtslieder an Heiligabend 1944. Anders als viele seiner Mithaftlinge überlebt er die extrem grausamen Bedingungen im Lager und den Todesmarsch, bis er bereit ist, die Flucht zu wagen. Jahrzehnte nach Kriegsende verfasst Janusz seine Erinnerungen mit offener, unmittelbarer Sprache und subtiler Beobachtungsgabe. Er reflektiert, wie unscheinbare Situationen und kleine Entscheidungen seinen Weg, sein Leid und letztlich sein Überleben bestimmten. Aus der Perspektive eines jungen Mannes, der sich trotz der unmenschlichen Realität nicht brechen lässt, wird das Buch zu einem wichtigen Zeugnis für die Zeit des Nationalsozialismus und das Schicksal der Menschen aus den besetzten Ländern.