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Wie viel Erde braucht der Mensch?

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In der Reihe Klassiker in neuer Rechtschreibung präsentiert Klara Neuhaus-Richter die 10.000 bedeutendsten Werke der Weltliteratur gemäß Duden. In einer eindringlichen Erzählung wird die Geschichte des Bauern Pachom erzählt, der nach mehr Land strebt und letztlich immer mehr verlangt. Tolstois Antwort auf die Frage, wie viel Erde der Mensch benötigt, ist einfach und könnte das Leben des Lesers nachhaltig beeinflussen. Die Erzählung entstand 1885 und wurde erstmals 1886 veröffentlicht, während die drei anderen Geschichten 1858 entstanden und 1859 in der Biblioteka dlja tschtenija erschienen. Neuhaus-Richter hat die Werke neu herausgegeben und mit einer Biografie des Autors ergänzt. Tolstoi, 1828 in eine russische Adelsfamilie geboren, studierte in Kasan orientalische Sprachen und Jura, bevor er auf das Familiengut zurückkehrte. Als Fähnrich der zaristischen Armee erlebte er den Krieg im Kaukasus und den Krimkrieg, was ihm frühzeitig zu literarischem Ruhm verhalf. Er richtete reformpädagogische Dorfschulen ein und verfasste zahlreiche Schulbücher, darunter ein Alphabet, das bis in die 1920er Jahre in russischen Grundschulen verwendet wurde. Seine großen Romane, darunter "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina", machten ihn zu einem weltberühmten Autor.

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Wie viel Erde braucht der Mensch?, Lew Nikolajewitsch Tolstoi

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2021
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(Hardcover)
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