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Tausend Subjekte

Der radikal pluralistische Subjektbegriff im kritischen Posthumanismus und bei A. N. Whitehead

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  • 134 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie wird deutlich, dass Natur als Akteurin im internationalen Kraft- und Wirtschaftsgefüge nicht länger ignoriert werden kann. Ein Virus kann ganze Länder ruinieren und die globale Wirtschaft in eine tiefe Krise stürzen, was die Relevanz kritisch posthumanistischer und neomaterialistischer Theorien sowie der Philosophie Alfred North Whiteheads unterstreicht. Beide Ansätze fordern eine radikale Neubestimmung von Natur und Materie und tragen dazu bei, hegemoniale Vorstellungen des Verhältnisses zwischen Natur und Gesellschaft zu hinterfragen. Sie irritieren zentrale philosophische und politisch-soziologische Konzepte wie Handlungsfähigkeit, Gesellschaftlichkeit, Subjektivität und Objektivität. Durch die radikale Neukonzeptualisierung handlungstheoretischer Begriffe wird ein theoretischer Raum eröffnet, der einen Ausweg aus der Dichotomie von Kultur und Natur sowie von Materie und Geist aufzeigt. Darüber hinaus birgt dieser Raum das Potenzial, die Grundlagen für eine politische Ökologie zu legen, die über romantisierende und letztlich reduktionistische Ansätze des Naturschutzes hinausgeht.

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Tausend Subjekte, Isabella Schlehaider

Sprache
Erscheinungsdatum
2021
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Titel
Tausend Subjekte
Untertitel
Der radikal pluralistische Subjektbegriff im kritischen Posthumanismus und bei A. N. Whitehead
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2021
Seitenzahl
134
ISBN10
3838214153
ISBN13
9783838214153
Reihe
Beschreibung
Seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie wird deutlich, dass Natur als Akteurin im internationalen Kraft- und Wirtschaftsgefüge nicht länger ignoriert werden kann. Ein Virus kann ganze Länder ruinieren und die globale Wirtschaft in eine tiefe Krise stürzen, was die Relevanz kritisch posthumanistischer und neomaterialistischer Theorien sowie der Philosophie Alfred North Whiteheads unterstreicht. Beide Ansätze fordern eine radikale Neubestimmung von Natur und Materie und tragen dazu bei, hegemoniale Vorstellungen des Verhältnisses zwischen Natur und Gesellschaft zu hinterfragen. Sie irritieren zentrale philosophische und politisch-soziologische Konzepte wie Handlungsfähigkeit, Gesellschaftlichkeit, Subjektivität und Objektivität. Durch die radikale Neukonzeptualisierung handlungstheoretischer Begriffe wird ein theoretischer Raum eröffnet, der einen Ausweg aus der Dichotomie von Kultur und Natur sowie von Materie und Geist aufzeigt. Darüber hinaus birgt dieser Raum das Potenzial, die Grundlagen für eine politische Ökologie zu legen, die über romantisierende und letztlich reduktionistische Ansätze des Naturschutzes hinausgeht.