Das Buch hatte ich vor Jahrzehnten geschenkt bekommen, als ich als Jugendliche ein absoluter Lise Gast Fan war. Erst vor kurzem ist es mir wieder in die Hände gefallen, erneut bin ich gefesselt und gleichzeitig kommt es mir vor, wie eine Reise in die Vergangenheit. Aus heutiger Sicht schockierend finde ich allerdings die Geschichte mit dem offenbar zugelaufenen Waschbären, der mit seiner zutraulichen Art die Familie unterhalten hatte, aber gleichzeitig dort in relativer Freiheit gelebt hatte. Was mich aber erschreckt hatte, war die Beauftragung eines Händlers, ein Waschbären-Weibchen zuzuführen zur Familiengründung, wozu diese offensichtlich nicht bereit waren und die von dem Händler äußerst grob und tierquälerisch behandelt wurden. Bis zu dieser Geschichte wusste ich gar nicht, dass Waschbären einst regelrecht gezüchtet wurden und mit ihnen Handel getrieben wurde. Andererseits konnten die Tiere einfach entkommen und inzwischen entstand bis heute eine regelrechte "Plage" von Tieren, die in Deutschland vorher nicht heimisch waren. Diese Episode in dem Buch hat mich tief berührt sowie die Feststellung, dass die Einstellung gegenüber diesen Wildtieren weder bei Frau Gast noch in der damaligen Gesellschaft besonders von Empathie geprägt war.
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Das grosse Lise-Gast-Buch, Lise Gast
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1978
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- (Hardcover)
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- Titel
- Das grosse Lise-Gast-Buch
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Lise Gast
- Verlag
- Loewe
- Erscheinungsdatum
- 1978
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 451
- ISBN10
- 3785517726
- ISBN13
- 9783785517727
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik
- Bewertung
- 3,5 von 5 Sternen



