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Frei denken, frei leben

Die Biografie der Olga Misař

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Olga Misař gehörte zu den politisch aktivsten Frauen ihrer Zeit – nicht nur in Österreich, sondern auch international. 1919, bei den ersten österreichischen Wahlen, an denen Frauen teilnehmen durften, kandidierte sie für die Deutsche Mittelstandspartei, die den Einzug ins Parlament allerdings verfehlte. Im selben Jahr veröffentlichte sie die Broschüre Neuen Liebesidealen entgegen, in der sie Beziehungen jenseits der Ehe propagierte. Ihr Engagement für den Frieden führte sie in die Frauenliga für Frieden und Freiheit, die gewaltfreie anarchistische Bewegung und den Bund der Kriegs dienstgegner. Mit der Etablierung des austrofaschistischen Regimes fand ihre kritische Haltung gegenüber Autorität und ihre feministische Politik jedoch keinen Platz mehr. 1939 konnte sie mit ihrem Mann ins Exil nach England fliehen. Sie blieb dort – mit Unterbrechungen – bis zu ihrem Tod in der Friedensbewegung aktiv.

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Frei denken, frei leben, Brigitte Rath

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
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Titel
Frei denken, frei leben
Untertitel
Die Biografie der Olga Misař
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Brigitte Rath
Erscheinungsdatum
2025
Seitenzahl
400
ISBN13
9783991360957
Reihe
Beschreibung
Olga Misař gehörte zu den politisch aktivsten Frauen ihrer Zeit – nicht nur in Österreich, sondern auch international. 1919, bei den ersten österreichischen Wahlen, an denen Frauen teilnehmen durften, kandidierte sie für die Deutsche Mittelstandspartei, die den Einzug ins Parlament allerdings verfehlte. Im selben Jahr veröffentlichte sie die Broschüre Neuen Liebesidealen entgegen, in der sie Beziehungen jenseits der Ehe propagierte. Ihr Engagement für den Frieden führte sie in die Frauenliga für Frieden und Freiheit, die gewaltfreie anarchistische Bewegung und den Bund der Kriegs dienstgegner. Mit der Etablierung des austrofaschistischen Regimes fand ihre kritische Haltung gegenüber Autorität und ihre feministische Politik jedoch keinen Platz mehr. 1939 konnte sie mit ihrem Mann ins Exil nach England fliehen. Sie blieb dort – mit Unterbrechungen – bis zu ihrem Tod in der Friedensbewegung aktiv.