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Spinnweberei Uhingen-Waldkirch

Eine deutsch-jüdische Firmengeschichte. 1894 gegründet

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Spinnen und Weben sind sehr alte Handwerksberufe. Im 19. Jahrhundert wurden die Verfahren zur Herstellung von Stoffen revolutioniert: die industrielle Produktion begann, Fabriken entstanden. Die Spinnweberei Uhingen-Waldkirch, kurz SWU, ist Teil dieser Geschichte. Das Buch über die SWU betrachtet die Entwicklung des Unternehmens nicht allein industriehistorisch, vielmehr auch in sozial- und kulturgeschichtlicher Perspektive. Als Alltagsgeschichte der Arbeit in einem Textilbetrieb beschreibt es Arbeitsbedingungen und Löhne, Betriebsfeste und Ausflüge. Die SWU-Historie ist zudem eine deutsch-jüdische Geschichte. Die Gründer – Mitglieder der Familie Rothschild – waren jüdischer Herkunft. Das Unternehmen wurde „arisiert“ und die Rothschilds flohen aus Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte der ehemalige Haupteigentümer Hans Rothschild zurück, um die Firmenleitung wieder aufzunehmen. Er starb 1969 und vererbte seine Anteile an die junge Augenärztin Hella Richert. Den beiden – Hans Rothschild und Hella Richert – sowie den Generationen von Textilarbeiterinnen und -arbeitern ist das Buch gewidmet

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Spinnweberei Uhingen-Waldkirch, Michael Dr. Kamp, Jürgen Dr. Richert

Sprache
Erscheinungsdatum
2025
Einband
(Hardcover)
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Titel
Spinnweberei Uhingen-Waldkirch
Untertitel
Eine deutsch-jüdische Firmengeschichte. 1894 gegründet
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2025
Einband
Hardcover
Seitenzahl
264
ISBN13
9783911712019
Reihe
Beschreibung
Spinnen und Weben sind sehr alte Handwerksberufe. Im 19. Jahrhundert wurden die Verfahren zur Herstellung von Stoffen revolutioniert: die industrielle Produktion begann, Fabriken entstanden. Die Spinnweberei Uhingen-Waldkirch, kurz SWU, ist Teil dieser Geschichte. Das Buch über die SWU betrachtet die Entwicklung des Unternehmens nicht allein industriehistorisch, vielmehr auch in sozial- und kulturgeschichtlicher Perspektive. Als Alltagsgeschichte der Arbeit in einem Textilbetrieb beschreibt es Arbeitsbedingungen und Löhne, Betriebsfeste und Ausflüge. Die SWU-Historie ist zudem eine deutsch-jüdische Geschichte. Die Gründer – Mitglieder der Familie Rothschild – waren jüdischer Herkunft. Das Unternehmen wurde „arisiert“ und die Rothschilds flohen aus Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte der ehemalige Haupteigentümer Hans Rothschild zurück, um die Firmenleitung wieder aufzunehmen. Er starb 1969 und vererbte seine Anteile an die junge Augenärztin Hella Richert. Den beiden – Hans Rothschild und Hella Richert – sowie den Generationen von Textilarbeiterinnen und -arbeitern ist das Buch gewidmet