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Überall ist Lesezeit 4

Lesebuch für Grundschulen Ausgabe A

Autor*innen

  • Autorenkollektiv

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  • 449 Seiten
  • 16 Lesestunden

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Wie verhielten sich mittelständische Unternehmer im Dritten Reich? Am Beispiel der baden- und württembergischen Schuh- und Lederindustrie geht die Autorin diesen Fragen nach. Da die Betriebe stark von Im- und Exporten abhängig waren, hatten die Eingriffe der NS-Planungsbehörden oft existenzbedrohende Folgen. Beide Branchen, in denen Juden überdurchschnittlich repräsentiert waren, waren in extrem hohem Maße der sogenannten Arisierung ausgesetzt. Etliche Unternehmer beider Branchen verweigerten die Umsetzung antijüdischer Maßnahmen, selbst wenn dies der betrieblichen Entwicklung schadete. Erpresste "Verkäufe" lehnten die meisten ab und suchten den Entrechteten zu helfen. Einer der Unternehmer fand schließlich in Litauen, konfrontiert mit der Mord-Politik der Nationalsozialisten, zum entscheidenden Widerstand, der vielen Juden das Leben rettete. Da er früh Mitglied der NSDAP geworden war, hatte er nach 1945 ein schwieriges Entnazifizierungsverfahren zu überstehen. Auch dieses Nachkriegsgeschehen betrachtet die Autorin.

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Überall ist Lesezeit 4, Autorenkollektiv

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2014
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(Hardcover)
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Titel
Überall ist Lesezeit 4
Untertitel
Lesebuch für Grundschulen Ausgabe A
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Autorenkollektiv
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
Seitenzahl
449
ISBN10
3486830147
ISBN13
9783486830149
Reihe
Schlagwörter
Kinderbücher
Beschreibung
Wie verhielten sich mittelständische Unternehmer im Dritten Reich? Am Beispiel der baden- und württembergischen Schuh- und Lederindustrie geht die Autorin diesen Fragen nach. Da die Betriebe stark von Im- und Exporten abhängig waren, hatten die Eingriffe der NS-Planungsbehörden oft existenzbedrohende Folgen. Beide Branchen, in denen Juden überdurchschnittlich repräsentiert waren, waren in extrem hohem Maße der sogenannten Arisierung ausgesetzt. Etliche Unternehmer beider Branchen verweigerten die Umsetzung antijüdischer Maßnahmen, selbst wenn dies der betrieblichen Entwicklung schadete. Erpresste "Verkäufe" lehnten die meisten ab und suchten den Entrechteten zu helfen. Einer der Unternehmer fand schließlich in Litauen, konfrontiert mit der Mord-Politik der Nationalsozialisten, zum entscheidenden Widerstand, der vielen Juden das Leben rettete. Da er früh Mitglied der NSDAP geworden war, hatte er nach 1945 ein schwieriges Entnazifizierungsverfahren zu überstehen. Auch dieses Nachkriegsgeschehen betrachtet die Autorin.