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tipBerlin Speisekarte 2026

Berlins Food-Guide

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Für das Cover dieser Speisekarte treffen wir uns mit Mical Rosenblat und Karl-Louis Kömmler, deren Restaurant Loumi gerade einen Michelin-Stern bekommen hat. Vor dreieinhalb Jahren war das Loumi noch nicht mehr als ein spektakulär guter – und spektakulär gut versteckter – Supperclub in einer Altbauwohnung an der Sonnenallee. Solche Geschichten lieben wir in Berlin. Vom Bordstein zur Skyline. Oder eben vom Birra-Sandwich zum Omakase-Menü. Und so isst Berlin. Mal am Streetfood-Stand, dann in samtweichen Polstersesseln. Mal aus der Hand, mal vom KPM-Porzellan. Vadim Otto Ursus Henselder etwa hat sein wunderbares Produktküchenrestaurant Otto jetzt um die Weinbar Pluto ergänzt, die ganz bewusst auch als Kneipe funktioniert. Und die Kuratorin Leonie Herweg hat im Sommer 2025 das legendäre Café Tiergarten als einen Ort wiederbelebt, am dem sich die ganze Stadt begegnen soll. Weil eine Tasse Kaffee, so ihre These, eben möglich macht, was der Kunst vielleicht nicht immer gelingt. Niederschwelligkeit, Teilhabe, darum geht es. Und um die Blicke über den eigenen Tellerrand. Dass dabei auch die guten und sehr guten neuen Restaurants die gehobene Küche nicht mehr als ein exklusives Vergnügen inszenieren, es passt in diese Zeit. Einfacher ist manch ein Teller vielleicht geworden, aber kompliziert ist diese Welt ja schon genug.

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tipBerlin Speisekarte 2026, Autorenkollektiv

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2025
Einband
(Paperback)
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Titel
tipBerlin Speisekarte 2026
Untertitel
Berlins Food-Guide
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Autorenkollektiv
Erscheinungsdatum
2025
Einband
Paperback
Seitenzahl
180
ISBN13
9783946631750
Reihe
Beschreibung
Für das Cover dieser Speisekarte treffen wir uns mit Mical Rosenblat und Karl-Louis Kömmler, deren Restaurant Loumi gerade einen Michelin-Stern bekommen hat. Vor dreieinhalb Jahren war das Loumi noch nicht mehr als ein spektakulär guter – und spektakulär gut versteckter – Supperclub in einer Altbauwohnung an der Sonnenallee. Solche Geschichten lieben wir in Berlin. Vom Bordstein zur Skyline. Oder eben vom Birra-Sandwich zum Omakase-Menü. Und so isst Berlin. Mal am Streetfood-Stand, dann in samtweichen Polstersesseln. Mal aus der Hand, mal vom KPM-Porzellan. Vadim Otto Ursus Henselder etwa hat sein wunderbares Produktküchenrestaurant Otto jetzt um die Weinbar Pluto ergänzt, die ganz bewusst auch als Kneipe funktioniert. Und die Kuratorin Leonie Herweg hat im Sommer 2025 das legendäre Café Tiergarten als einen Ort wiederbelebt, am dem sich die ganze Stadt begegnen soll. Weil eine Tasse Kaffee, so ihre These, eben möglich macht, was der Kunst vielleicht nicht immer gelingt. Niederschwelligkeit, Teilhabe, darum geht es. Und um die Blicke über den eigenen Tellerrand. Dass dabei auch die guten und sehr guten neuen Restaurants die gehobene Küche nicht mehr als ein exklusives Vergnügen inszenieren, es passt in diese Zeit. Einfacher ist manch ein Teller vielleicht geworden, aber kompliziert ist diese Welt ja schon genug.