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Apfelblütenträume

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Im Zentrum der vier Texte, die dieser Band versammelt, steht der Apfel. So alltäglich, so unscheinbar, und doch geht es dabei um nichts weniger als um alles. Ursula Krechel erzählt von einer Reise zum Ursprung des Apfels, die sie nie angetreten hat. Von Korbinian Aigner, der als politischer Häftling im KZ Dachau Äpfel züchtet – am Ende seines Lebens hat er hunderte Sorten bestimmt und gemalt. Von Katherine Mansfield und Virginia Woolf und zwei Arten von Einsamkeit, gegen die auch das Schreiben nicht hilft. Und dem Lyriker Michael Hamburger, als jüdisches Kind vor den Nazis nach England geflüchtet, dem es nie wieder gelang, in der deutschen Sprache seine Wurzeln zu finden. Ursula Krechels Essays sind Aufzeichnungen einer Denkbewegung, die immer dem genaueren Sehen dient. Versuche, das zu beschreiben, was sich dem ersten Blick entzieht. Nie genügt ihr, was sie bereits weiß, deshalb ist ihre Literatur immer lehrreich, aber nie belehrend.

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Apfelblütenträume, Ursula Krechel

Sprache
Erscheinungsdatum
2026
Einband
(Hardcover)
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Titel
Apfelblütenträume
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Ursula Krechel
Erscheinungsdatum
2026
Einband
Hardcover
Seitenzahl
176
ISBN13
9783990274538
Reihe
Beschreibung
Im Zentrum der vier Texte, die dieser Band versammelt, steht der Apfel. So alltäglich, so unscheinbar, und doch geht es dabei um nichts weniger als um alles. Ursula Krechel erzählt von einer Reise zum Ursprung des Apfels, die sie nie angetreten hat. Von Korbinian Aigner, der als politischer Häftling im KZ Dachau Äpfel züchtet – am Ende seines Lebens hat er hunderte Sorten bestimmt und gemalt. Von Katherine Mansfield und Virginia Woolf und zwei Arten von Einsamkeit, gegen die auch das Schreiben nicht hilft. Und dem Lyriker Michael Hamburger, als jüdisches Kind vor den Nazis nach England geflüchtet, dem es nie wieder gelang, in der deutschen Sprache seine Wurzeln zu finden. Ursula Krechels Essays sind Aufzeichnungen einer Denkbewegung, die immer dem genaueren Sehen dient. Versuche, das zu beschreiben, was sich dem ersten Blick entzieht. Nie genügt ihr, was sie bereits weiß, deshalb ist ihre Literatur immer lehrreich, aber nie belehrend.